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Klinker & Ziegelwerk

Judith Becker
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Judith Becker

9. November 2021

Blaustein in Kombination mit Gillrather Klinker

Die Stadtvilla in Nettetal liegt in einer ruhigen Kleinstadtgegend. Das Grundstück liegt an einer Straßenecke. Die langegezogene zweigeschossige Front wirkt in der Gesamtansicht sehr stilsicher. Die einzelnen farblichen Komponenten sind aufeinander abgestimmt. Die weißen Sprossenfenster mit Flügelöffnung harmonieren mit der hellen Fuge. Insofern wird ein helles Erscheinungsbild geschaffen. Zu der gewählten Gillrathsortierung STP GR 101/201 im DF ergänzt sich hervorragend der verwendete Blaustein. Der Blaustein dient als Fensterband für die oberen Fenster. Zudem bietet es eine Umrahmung der unteren Fenster. Sogar ein fließender Übergang vom Sockel, um die Eingangstüren herum, ist mit Blaustein umgesetzt worden. Das Walmdach rundet das Erscheinungsbild ab, da es sich zurücknimmt und einen offenen Blick auf die Klinkerfassade zulässt. Das Gesamterscheinungsbild der Stadtvilla ist sehr durchdacht gestaltet.

Die Gillrathersortierung STP GR 101/201 ist im Grunde eine Mischsortierung zwischen der STP GR 101 und STP GR 201 Sortierung. Die Firma Gillrath mischt die Brände aber nicht. Der Brand der Sortierung wird so angepasst, dass die STP GR 201 Sortierung etwas rötlicher wird. Der Rotanteil wird erhöht, indem der Kohlebrandanteil reduziert wird. Der Kohlebrandanteil ist bei dieser Sortierung zu einem höheren Anteil vertreten im Gegensatz zur STP GR 101 Sortierung. Der Kohlbrand bringt ein harmonisch buntes Farbspiel auf die Sortierung. Indessen bietet das Farbspiel ein Farbspektrum von rötlich, orange, bläulich/ violett bis hin zu leichten anthrazitfarbenen Stellen. Insgesamt ein sehr stimmige Mischung, die zu der Kombination mit dem Blaustein, den hellen Fugenfarbe und den weißen Fenster passt.

Foto: Florian Schommertz

Judith Becker
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Judith Becker

8. October 2021

Ornamentik Wohnhaus

Die Bauherren sehnten sich nach jahrelangem Wohnen in Mietwohnungen nach Etwas, das genau für Sie gemacht ist. Mit diesem Objekt erfüllten sie sich ihren Traum vom eigenen Haus. Da vorher kein Haus ihren Vorstellungen entsprach, wurde schon in der Planung versucht alle Wünsche und Vorstellungen umzusetzen. Um für diese Bauherren die perfekte Sortierung zu finden, ist in Abstimmung mit dem Architekten Wagner eine individuelle Objektsortierung entstanden.

Die Gillrather Wasserstrich Sortierung Jaco GR 201 ist bereits von den Objekten Büroneubau für Lebensmittel-Produzent Elo, Bauhaus Wegberg und Landhaus in der Schweiz bekannt. Aber für dieses Objekt sind ein Teil der Steine mit einer weißen Naturschlemme veredelt. Es handelt sich um eine Naturschlemme aus weißem Ton. Im Produktionsprozess wird die Schlemme nach dem Pressen aufgetragen. Hierdurch wird deutlich, dass die Schlemme mitgebrannt wird und auf den Steinen dauerhaft suchtbar bleibt.

Bei diesem Objekt wünschten sich die Bauherren nur einen gewisser Teil der Steine mit Naturschlemme. Dadurch sind ab und zu weißliche Stellen im Mauerwerk erkennbar.

Qualität und Optik

Da die Bauherren viel Wert auf Qualität und Optik gelegt haben, war ihre Zeichnung vom Architekten bereits mit allen Gestaltungselementen versehen. Beispielsweise konnte man die Vor- und Rücksprünge am Sockel schon erkennen. Die Vor- und Rücksprünge entstehen, indem man eine Reihe etwas nach vorne oder hinten versetzt mauert. In diesem Fall ist jede zweite Reihe etwas nach vorne vermauert. Diese sind im Sockel bis zur Hälfte der Fensterhöhe entsprechend gemauert. Nicht nur dieses Gestaltungselement war den Bauherren sehr wichtig. Ebenso ist zur Gartenseite eine Rundung eingebaut. Dahinter befindet sich das Treppenhaus. In diesem Teil des Mauerwerkes sind größtenteils nur Köpfe verarbeitet, um die Rundung hinzubekommen. Um ein weiteres Gestaltungselement zu integrieren sind im homogenen Wechsel teilweise Köpfe hervorstehend vermauert worden. Präzise durchdacht ist genau in der Mitte der Rundung die Regenrinne ins Mauerwerk integriert. Meistens stehen die Köpfe beim Brand im Ofen näher an der Flamme, deshalb fallen diese meistens insgesamt etwas dunkler aus als die Läufer.

Ebenso wichtig ist den Eheleuten die Gestaltung des Eingangsbereiches gewesen. Einerseits besticht der imposante Eingangsbereich mit den unterschiedlichen Tiefen. Gerade durch den hierfür angefertigten Formstein erhält die letzte Tiefe einen besonderen Schliff und einen unverwechselbaren Charakter. Dieser Formstein wurde mit einer dunklen Glasur veredelt. Jedes Detail dieses spektakulären Objektes ist genau durchdacht und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden.

Foto: Wagner Architektur

Judith Becker
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27. August 2021

Eckerkoppel, Hamburg

Die drei nebeneinanderliegenden Mehrfamilienhäuser Eckerkoppel tragen ihren Namen aufgrund der anliegenden Straße. Die Ensembles begleiteten die Architekten Wessling + Walkenhorst aus Hamburg durch alle neun Leistungsphasen. Die Häuser bieten Wohnraum für 109 Haushalte und eine Tiefgarage mit 69 Stellplätzen. Viele der Wohnungen haben einen kleinen Balkon, der mit Milchglas einen Sichtschutz bietet. Das obere Geschoss beherbergt einen großen Balkon auf der Dachfläche. Die Straße Eckerkoppel ist eher ruhig gelegen, aber parallel verlaufende Bahnschienen, die zu einen nahegelegenen Bahnhof führen.

Das Mehrfamilienhaus Eckerkoppel ist mit einem stranggepressten Ringofenklinker verblendet. Die Sortierung STP Jaco GR 601 erhellt mit ihrer glatten Oberfläche die Ensembles. Mit einem Kohlebrand ist die Sortierung verfeinert. Somit entsteht ein schönes Farbspiel von hellen, creme-weißen Tönen bis hin zu dunklen grau-schwarzen Kohlebrandstellen. Diese dunklen Kohlebrandstellen harmonieren mit den dunkel gewählten bodentiefe Fenstern. Das Normalformat bietet eine hervorragende Höhe für die Gestaltung der hohen Fassade des Mehrfamilienhauses Eckerkoppel. Im Gegensatz zum Amtshaus in Wolbeck, an dem ein DF verwendet ist, kann das NF sich etwas robuster und prägnanter präsentieren. Ein besonderes Augenmerk ist auf die vielen Vor- und Rücksprünge der Verarbeitung zu legen. Teilweise sind die Elemente neben den Fenstern betont. Aber teilweise ist das Stilelement auch nur im Sockelbereich verarbeitet. Insofern verleiht die helle freundliche Fassadengestaltung mit dem besonderen Stilelement den Ensembles ein hochwertiges und modernes Erscheinungsbild.

Foto: Andreas Lechtape

Judith Becker
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13. August 2021

Reduktion auf das Wesentliche

Entwurf und Realisierung dieses auf das Wesentliche reduzierte Objekt stammen von den Architekten Egide Meertens. Wie bereits die Zusammenarbeit mit dem Architekten an dem Gebäude mit futuristischer Form mit Gillrather Klinker gezeigt hat, haben die Architekten ihre eigene Architektursprache. Auch in diesem Gebäude spiegelt die einzigartige Fassade das Talent der Architekten wieder. Beide Gebäude sind sehr klar und strukturiert von ihrer Architektur. Trotzdem haben beide Objekte optisch einmalige und einzigartige Akzente.

Die Ähnlichkeit der Architektur wird zum Teil auch durch die Gillrather Ringofensortierung STP Jaco GR 201 im DF hervorgerufen. Beide Objekte tragen die Sortierung in einem dunkleren Brand mit einem hohen Retroanteil. Die Retros entstehen im Ringofen durch die Temperaturen über dem Sinterungspunkt. Dadurch verlieren die Steine ihre gewohnte Form und stechen optisch wie ein 3 D Effekt aus der Fassade vor.

Bei den detaillierten Bildern ist auch schön die Charakteristik eines Ringofenklinkers zu erkennen. Durch die hohen Temperaturen im Ofen sind die Steine teilweise etwas gebogen. Leichte Risse und Kantenabplatzer können durch den Brand immer mal entstehen. Aus dem Ringofen werden die Steine per Hand geholt und können dadurch vereinzelt Kantenabplatzen aufweisen. Die Steine haben dadurch keinen Mangel und sind bedenkenlos durch die geringe Wasseraufnahme zu verarbeiten. Falls die Abplatzung optisch nicht gefällt, kann der Stein von der Rückseite verarbeitet werden. Eine Wechselsortierung ist bei der rustikalen Sortierung immer empfehlenswert. Auf einem der Detailbilder ist aber schön zu sehen, dass trotzdem gerade die Steine mit abgeplatzten Steinen eingesetzt wurden.

Kubistischer Baukörper

In Kombination mit der schmalen Fuge, die leider nicht in Deutschland zugelassen ist, entsteht eine besondere Optik der Fassade. Der Kubistische Baukörper ist eigentlich sehr einfach in seiner Architektursprache. Die vereinzelnd eingesetzten Fenster in unterschiedlichen Größen sind fast bündig zur Klinkerfassade eingesetzt. In dem sehr dunklen Farbton greift diese den Farbton der Fuge wieder auf. Dadurch, dass diese sehr schmal ist, hat diese nur einen geringen Einfluss ins Gesamtbild. Im Gartenbereich über der Terrasse hat der Baukörper mit Flachdach einen Teil ausgespart, um darunter eine überdachte Terrasse entstehen zu lassen.

Das besondere optische Highlight ist aber das Untergeschoss. Dieses ist bis zur Höhe der bodentiefen Fenster nicht waagerecht, sondern senkrecht verklinkert worden. Die Art und Weise des Verklinkerns ist selten bzw. einmalig. Optisch trennt die Verarbeitung beide Stockwerke, setzt damit aber nochmal ein besonderes Akzent.

Foto: Egide Meertens Architekt

Judith Becker
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Judith Becker

13. May 2020

Wohn- und Geschäftshaus am Marktplatz

Das Wohn- und Geschäftshaus prägt das Stadtbild am Marktplatz in Pulheim. Eine verkehrsberuhigte Straße läuft direkt am zentral liegenden Objekt vorbei. Nicht unweit entfernt liegt der Pulheimer Bahnhof. Von dort ist innerhalb von 15 Minuten die Kölner Innenstadt erreichbar.

Das repräsentative Wohn- und Geschäftshaus wurde von dem Generalunternehmer Friedrich Wassermann von der Bemusterung bis hin zur Umsetzung begleitet und ausgeführt. Aber der Architekt Michael Zimmermann führte die Planung durch. In dem viereinhalb geschossigen Bauwerk sind 16 Wohneinheiten mit jeweils 1-3 Zimmern. Ebenso sind 3 Ladenlokale und 3 Büroeinheiten sowie einer Tiefgarage dort untergebracht. Die hellen Wohneinheiten sind mit einer hochwertigen Ausstattung sowie 1-2 Balkonen pro Wohnung versehen. Die hochwertige Ausstattung beinhaltet einen Parkettboden mit einer hellen und lichtdurchfluteten Raumaufteilung. Ebenso sind alle Wohnungen barrierefrei und können mithilfe eines Aufzugs stufenlos erreicht werden.

Dieses Bauprojekt ist das Erste, das die Gillrather- Wasserstrichsortierung Sortierung Cornwall trägt. Das Mehrfamilienhaus ohne Dachüberstand erhält durch die helle beige-bunte Farbgestaltung einen frischen und freundlichen Gesamteindruck. Aufgelockert wird die Fassade durch Putzkombination an den Balkonen und den vielen Fensterflächen. Das Besondere an den Fenstern sind die vermehrt verarbeiteten Köpfe. Die anthrazitfarbenen Fenster ergänzen sich zum Kohlebrand der Sortierung. Die bunte Farbgestaltung der Sortierung entsteht durch den Kohlebrand. Diese Farbgestaltung reicht von hellen Beigetönen bis hin zu dunkelbraunen Akzenten. Der urbane Baukörper erhält durch das durchdachte Farbkonzept einen eleganten Gesamteindruck.

Foto: Friedrich Wassermann

admin
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27. February 2017
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