Klinker & Ziegelwerk

Blick vom Rhein
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Marcus Gillrath

4. May 2018

Rheinkai 500

Mit Rheinkai 500 hat der Mainzer Zollhafen einen hervorragenden Zuwachs in einem neuen Stadtquartier bekommen. Rheinkai 500 liegt mit 4,5 Meter Abstand direkt am Wasser und ist somit eine besondere Landmarke direkt am Rhein. Der Name ergibt sich daraus, dass das Gebäude am Rheinkilometer 500 liegt. Auf Grund der besonderen Lage am Wasser, verspricht es einen großartigen Ausblick und eine traumhafte Lage in dem neuen Stadtteil Zollhafen. Viele Balkone, die versetzt über die ganze Fassade verteilt sind, stechen besonders ins Auge. Rheinkai 500 interpretiert die Ästhetik der Industriekultur neu und belebt den Mainzer Zollhafen wieder mit Leben. Die 32 exklusiven Wohneinheiten, die mit hochwertiger Ausstattung entstehen, passen zum Charme des Gesamtkomplexes.

Lorenzen Mayer Architekten aus Berlin in Zusammenarbeit mit KAP Architektur Development schafften diesen besonderen Bau. Zum einen bietet dieser Wohnkomplex einen ruhigen Ort zum Leben, aber auch zum Arbeiten. Auf der anderen Seite liegt man sehr zentral, denn man kann zu Fuß sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Stadtkern mit Dom und Augustinergasse hervorragend erreichen. Unter dem Motto „Die Gedanken sind frei“ ist das Objekt entworfen worden. Die Räume sowie Gewerbeflächen wurden hell, offen und freundlich gestaltet, sodass die Räume viel Platz für kreatives Wohnen und Arbeiten schaffen. Besonders inspirierend ist dabei die Aussicht auf den Rhein.

Einzigartige Verarbeitung am Rheinkai 500

Unsere Ringofensortierung Jaco GR 301 D im Dünnformat ist mit Vor- und Rücksprüngen am Rheinkai 500 verarbeitet worden. Lorenzen Mayer Architekten sind für ihre außergewöhnliche Klinkersprache bekannt. Viele ihrer Objekte tragen ihr Klinkerkleid in unterschiedlichster Weise. Rheinkai 500 ist ein besonderes Objekt in ihrem Repertoire. Die Sortierung wurde wechselseitig verarbeitet. Das heißt, das mal die Vorderseite und mal die Rückseite als Ansichtsseite verwendet wurde. Daher ist die Oberfläche der Vorderseite glatt und glänzend oder mit einem Kohlebrand versehen. Die Rückseite ist mit einem eingewalzten Sand hergestellt. Dadurch erscheint die Oberfläche rau und matt. Dieses Wechselspiel der verschiedenen Oberflächen und der Vor- und Rücksprünge erzeugen ein einzigartiges Erscheinungsbild. Dieses Bild soll die Wasseroberfläche des Rheins symbolisieren.

Fotos: Sven Philipp Format 2D

Architektur: Lorenzen Mayer Architekten, KAP Architektur Development

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Marcus Gillrath

27. March 2018

Architektenschule in London

An der Gordon Street 22 im Zentrum von London haben die Architekten Hawkins / Brown die Umgestaltung einer in die Jahre gekommenen Architektenschule geplant und begleitet. Dabei diente das alte Gebäude als Grundgerüst für das neue Objekt. Während der Planung waren die Architekten oft vor Ort und holten sich viele Informationen von Studenten und Professoren ein. Sie wollten ein Gebäude schaffen, dass die Qualität der Schule auch von außen wiederspiegelt, aber sich in die Umgebung integriert. Vor allem fokussierten sie sich darauf, die Fassade sinnbildlich zu öffnen. Die vielen großen Fenster, die nebeneinander um das ganze Objekt verlaufen, spielen ins Konzept hinein. Dabei lassen diese viel Licht ins Innere und das trägt zu einem kreativen und freien Arbeiten der angehenden Architekten bzw. Studenten bei. Zudem ist die Inneneinrichtung dem äußeren Stil treu geblieben. Die Architekten planten große und offene Räume, die eine gemeinschaftliche Arbeit der Studenten unterstützt. Des Weiteren zeigt sich die Offenheit der Fassade auch im Erdgeschoss, wo die große Glasfront einen Blick auf die Werke der Architekten und Designer bietet.

Imposantes Großprojekt

Es ist ein imposantestes Großprojekt für das Klinkerwerk Gillrath in London. Die Firma Janinhoff arbeitete mit uns zusammen an dem Projekt. Wir produzierten für das Projekt die Sortierung Jaco GR 601 auf der Wasserstrichpresse und die Firma Janinhoff veredelte diese im Dämpfofen. Dort erhielt der Klinker unter Sauerstoffabschluss seine graue Färbung. Von Münster aus sind die Klinker dann nach London geliefert worden. Die helle und gräuliche Sortierung lässt die Fassade ruhig und elegant wirken. Diese Wirkung passt hervorragend zum Stil des Londoner Zentrums.

Sir Herbert Barlett war der erste Investor, Visionär und Auftraggeber der alten Architektenschule. Nach ihm wurde die Schule benannt. Heutzutage gehört die Schule zu den best angesehensten und gefragtesten Architektenschulen weltweit.

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Marcus Gillrath

14. February 2018

Futuristische Gebäudeform mit Gillrath Klinker

Das Objekt mit der futuristischen Gebäudeform wurde mit der Gillrath Klinker-Sortierung Ringofenklinker DF STP Jaco GR 201 mit hohem Retroanteil verblendet. Beim Brennprozess wird die Sortierung so hoch gebrannt, dass die Steine im Prinzip zerlaufen. Die Klinker werden über den Sinterungspunkt gebrannt. Das heißt, die Steine werden bei 1120-1140 Grad im Ringofen gebrannt und sintern über einen gewissen Zeitraum. Dabei zerlaufen sie und verlieren ihre Ursprungsform. Sie sind so verformt, dass diese wie ein 3D-Effekt aus der Wand herausstechen. Diese Steine nennen wir Retros. Die Bauherren favorisierten einen hohen Retroanteil, die an dem futuristischen Objekt gut verteilt zur Geltung kommen.

Schmale, kaum sichtbare Fugen

Besonders nennenswert bei diesem Objekt ist die kaum sichtbare Fuge. In Belgien ist es beliebt eine ganz schmale Fuge zu verarbeiten. Viele Bauten von den Architekten Egide Meertens weisen auch eine schmale Fuge auf. Zudem hat man noch viele Rückseiten verarbeitet. Grundsätzlich gehört zu dieser Sortierung eine wechselseitige Verarbeitung der Klinker dazu, aber die meisten Bauherrn wählen einen geringen Anteil an Rückseiten. Insgesamt hat man außergewöhlich viele Retrosteine und Rückseiten bei einer sehr schmalen Fuge verwendet.

Einzigartige Gebäudeform

Dieses zweigeschossige Objekt hat eine futuristische Gebäudeform. Der kubistische Körper sticht jedem nicht nur wegen der außergewöhnlichen Länge, sondern auch durch seinen einzigartigen Charakter der Gebäudeform direkt ins Auge. Es scheint so als wären zwei Riegel versetzt aufeinander gesetzt worden. Dabei bildet das obere Geschoss für die untere Etage eine Art Bedachung. Es liegt mittig auf dem Grundstück und man kann es gut von allen Seiten betrachten. Die Straßenansicht des Objektes ist fast komplett verklinkert, ausgenommen die Kelleretage, die eine schwarze Fassadenverkleidung aufweist. Die Haustüre an sich ist in dem gleichen Material gehalten wie die schwarze Fassadenverkleidung. Im Gegensatz zur Straßenansicht besteht die Fassade zur Gartenansicht vermehrt aus Glas. Da der Garten an ein Feld grenzt, bietet es den Bauherren eine weite Sicht ins Freie und zudem auch viel Privatsphäre.

Die Architekten Egide Meertens aus Belgien haben das Objekt in Landen entworfen und haben es in allen Leistungsphasen begleitet. Schließlich gehört auch die Innenarchitektur zu ihrem Werk. Eine Vielzahl ihrer Objekte verfolgen den futuristischen Stil, wie dieses Gebäude und verkörpern so ein neues Zeitalter.

 

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Marcus Gillrath

18. August 2017

Hochwertige Architektur für Mehrfamilienhaus

Die Sortierung NF London kommt an diesem Objekt durch seine Klinkerornamentik gut zur Geltung. Man hat über dem Eingang Vor- und Zurücksprünge des Klinkers eingebaut. Dadurch wird die Fassade aufgelockert. Die Klinkerornamentik wird selten an Objekten durchgeführt, weil es einen Mehraufwand für den Mauerer bedeutet. Dabei setzt sich diese Ornamentik gekonnt in Szene. Zu dem einzigartigen Erscheinungsbild trägt auch der Kreuzverband seinen Teil bei. Heutzutage wird meistens nur noch der wilde Verband verarbeitet, bei dem nur ab und zu ein Kopf verarbeitet wird. Doch an diesem Mehrfamilienhaus sind eine Reihe Köpfe und eine Reihe Läufer im Wechsel verarbeitet worden. Im Ofen bekommen die Köpfe mehr Flamme ab, als die Läufer und sind in der Regel dunkler. Beim Verarbeiten wurde darauf geachtet, dass die dunklen Köpfe gut sortiert eingesetzt werden.

Gebaut und entworfen wurde das Objket von den Architekten Otten aus Korschenbroich. Es enstand in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Architekten Otten.

Architektur: Otten Architekten Korschenbroich

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Marcus Gillrath

8. March 2017

Graue Gillrath-Klinker für das Columbarium St. Donatus

In Zusammenarbeit mit den Architekten Elmar Paul Sommer und Axel Birk entwickelten wir für das Columbarium St. Donatus  speziell hergestellte Formsteine, die die Rundungen der geschwungenen Grabwände aufnehmen. Die extra hierfür gefertigten Formsteine sind zweifach gebrannt, zunächst gelb im Ringofen und dann noch grau gebrannt im Dämpfofen.

Die entstandenen, einige Meter hohen Wände nehmen sich positiv zurück und strahlen doch eine kühle Eleganz aus.

Im Video können Sie sich vom Ergebnis überzeugen.

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Marcus Gillrath

6. March 2017

Gillrath Klinker für die Gladbacher Bank

Gegenläufig zum aktuellen Trend eröffnete im Oktober 2015 eine neue Volksbank in Korschenbroich. Unter dem Namen Gladbacher Bank ist diese bekannt. Die Filiale hat ihren Sitz zentral im Ortskern. Otten Architekten realisierten an einer Baulücke das Objekt.

Passend zur Kurve

Optisch passt sich das Objekt der Straßenecke an. Die eine Hälfte grenzt zum benachbarten Miets- und Wohnhaus. Aufsehenerregend ist, dass das Objekt genau wie die Kurve verläuft und in einer komplett geraden Rückseite endet. Diese bietet somit Platz für insgesamt 11 Parkplätze. Durch die halbkreisartige Form des Objektes sprechen die Architekten davon , dass der Kreisverkehr klarer definiert wird durch das Gebäude. Außerdem eröffnet sich der Eingangsbereich genau in der Rundung der Kurve. Über dem Eingangsbereich hängt ein Schild mit der Aufschrift “Gladbacher Bank”. Lange schmale Fenster verbinden die erste und zweite Etage. Die Innenausstattung ist sehr hell und offen gestaltet. Des Weiteren wird die Innenausstattung unterstützt durch das komplette Glasdach.

Die Klinker der Bank

Die Bauherrn und Architekten haben die Sortierung Jaco GR 301 in der dunklen Variante ausgewählt. Bei der Verarbeitung hat man Wert auf eine gute Mischung der Sortierung gelegt. Abgerundet wurde die Sortierung mit einer hellen Fuge. Ohne Zweifel bildet die Fassade ein stimmiges Gesamtkonzept.

Architekturbüro: Otten Architekten GmbH, http://www.otten-architekten.de/

 

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Marcus Gillrath

24. January 2017
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Marcus Gillrath

18. November 2016

Gravensteiner Platz

Gravensteiner Arkaden

Die Gravensteiner Arkaden sind ein aufsehenerregender Wohnkomplex mit Einkaufsmöglichkeiten. Das Objekt wurde vom Architekten Landes entworfen und steht in Frankfurt am Main, im Stadtteil Preungesheim. In knapp 21 Monaten hat man mit einer Wohnfläche von 11.400 m² und 5150m² Verkaufsfläche die Gravensteiner Arkaden realisiert. Dabei gehören nicht nur 133, für jedermann bezahlbare Mietwohnungen á zwei bis vier Zimmer dazu, sondern auch 3 Townhäuser mit bis zu vier Zimmern. Auf der 4 Etage eröffnet sich eine großflächige Dachterrasse, die einen herrlichen Blick auf den Frankfurter Bogen bietet. Die traumhafte, ruhige Lage im Frankfurter grünen Norden wird durch eine Grün- und Erholungsfläche im Inneren mit einem Spielplatz wieder aufgegriffen. Die Gravensteiner Arkaden werten die ganze Umgebung auf. Das Objekt hat zudem eine gute Verkehrsanbindung. Nur ein Katzensprung entfernt liegen Schulen und Kindergärten.

Thomas Jahn, Vorstand der Wilma Immobilien AG sagt: „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt voll im Zeitplan ist und sich sehr positiv entwickelt hat. Es ist selten, dass einfach alle erfolgskritischen Faktoren stimmen: (http://www.wilma.de/unternehmen/news-presse/wilma-wohnen-sued-feiert-die-eroeffnung-der-gravensteiner-arkaden.html)

Der Architekt Michael Landes ist bekannt für seine Objekte mit Arkaden. In der Antike bzw. Renaissance war es üblich viele Bauten mit Arkaden zu verwirklichen. Münsters Prinzipalmarkt ist mit seinen Arkadengängen eines der berühmtesten Beispiele für die Arkaden Architektur. Nur der Bau neuer Objekte mit Arkaden entwickelt sich zurück. Aus diesem Grund ist es außerordentlich, dass Herr Landes dieses architektonische Stilelement realisiert hat. Mit Arkaden wird mehr Platz zwischen Haus und Außenraum geschaffen.

Der Bauherr Wilma Wohnen Süd setzt sich gerne für nachhaltige Qualität in seinen Bauten ein und nahm deshalb unser Produkt. Außerdem ist das Architektenbüro für seinen hohen Anspruch an Ästhetik und Funktionalität seiner Objekte bekannt. Sie werden dafür regelmäßig ausgezeichnet. In der Innenausstattung hat man auch und Qualität gesetzt, wie z.B.: Echtholzparkett.

Die Arkaden

Die Arkaden, das Hauptaugenmerk vom Gravensteiner Platz verzieren Gillrath Ringofenklinker. Die Sortierung Jaco GR 201 ist speziell für dieses Objekt, in einer sehr dunklen, rot- violetten Mischung produziert worden. Alle Steine wurden zu Riemchen geschnitten, da die Pfeiler sonst ca. 10 cm breiter ausgefallen wären. Das Verblendmauerwerk wurde als klassischer Kreuzverband verarbeitet. Beim Kreuzverband werden abwechselnd eine Reihe Läufer und eine Reihe Köpfe verarbeitet. Dieser Verband ist sehr klassisch, aber trotzdem stilvoll. Die Farb- und Materialauswahl der Fassade passt sich der ruhigen und grünen Umgebung an. Die Betonung einzelner Bereiche wie zum Beispiel die Klinkerfassade an den Arkaden verleihen dem Objekt seinen einzigartigen und unverwechselbaren Charakter.

Da dem Bauherr Wilma Wohnen ein hochwertiges und energieeffizientes Gebäudes sehr am Herzen lag, entsprach unser hochwertiges Riemchen genau seinen Vorstellungen. Außerdem sollten die Arkaden sich optisch von der Umgebung absetzten. Im Erdgeschoss bietet das Riemchen zudem einen besseren physischen Schutz der Außenwände als es Putz machen könnte.

„Licht, Luft und ein stimulierendes Ambiente – in den Gravensteiner Arkaden lässt es sich bestens leben. Der großzügig angelegte Gebäudekomplex vereint zeitgemäße Architektur und durchdachte Ausstattung zu einem ausgesprochenen attraktiven Ensemble“, beschreibt der Bauherr Wilma Wohnen sein Objekt (http://www.wilma.de/projekte/vermietung/gravensteiner-arkaden/projektbeschreibung.html

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28. October 2016

150 Mal Danke

Unsere Jubiläumsfeier zur Feier von 150 Jahren Zieglertradition liegt hinter uns und wir möchten Ihnen Danke sagen. Unsere Feier wird uns in bester Erinnerung bleiben: Es gab angeregte Gespräche, interessante Vorträge, gutes Essen und eine ausgelassene Stimmung mit Musik und Tanz. Wir hoffen, dass es Ihnen genauso gut gefallen hat wie uns.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Redner. Wir danken Herrn Landes für seinen interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Thema „Das einfache Haus der Stadt“. Herr Dahmen von der Firma Schleiff hat seine persönliche Verbindung zum Klinkerwerk Gillrath spannend geschildert. Herr Thater, selbst Ziegler und Präsident des Fachverbandes der Ziegelindustrie NordWest, übermittelte herzliche Zieglergrüße. Comedian Lutz von Rosenberg-Lipinsky sorgte dann für herzhaftes Lachen.

Zum Gelingen des Festes haben viele Personen beigetragen. Daher Danke an:
Unsere Mitarbeiter, insbesondere Judith Becker, Stefan Maaßen und Bernd Kaumanns.
Unsere Agentur Digital Noises, vertreten durch Florian Schommertz und Nancy Wieland.
Zelte Oellers GmbH, Fleischerei Kohlen, Renate Resch, Dirk Ullendahl.

Stadtvilla Gartenansicht
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Marcus Gillrath

12. April 2016

Stadtvilla aus Ringofenklinker

In Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Storms aus Erkelenz wurde diese Stadtvilla mit Gillrath-Klinkern aus dem Rheinischen Ringofen beliefert. Der Klinker wirkt elegant, lebendig und zeitlos und passt ideal zu der Formensprache des Hauses.

Hochwertige Materialauswahl der Stadtvilla

In Absprache mit den Bauherren entwickelten wir die passende, dunkle Klinkerlösung. Das Haus ist modern, aber nicht modisch, da Sie durch die Materialauswahl auf langfristige und zeitlose Architektur setzt. Der aus Schmiedeelementen begrenzte Balkon ist ein weiteres Highlight der Stadtvilla.

Schlüssiges Gesamtkonzept der Stadtvilla überzeugt

Auch die Einbettung des Hauses in seine Nachbarbebauung sowie die Gestaltung des Gartens fügen sich in das Gesamtkonzept ein. Der geringe Dachüberstand betont die Fassade bestehend aus dunklen Ringofenklinker. Der Ringofenklinker reicht in seiner Farbgestaltung von einem anthrazitfarbenen Ton bis hin zu einem grau-braunen Farbbereich. Ins Auge stechen vor allem die Ringofenklinker, die einen besonderen Glanz auf Grund des Kohlebrandes entwickelt haben. Das Haus erhält über die Jahre und Jahrzehnte eine schöne Patina und kann somit in Würde altern.

Zusammenarbeit an Klinkerlösung

Für die Villa wurde zusammen mit den Kunden eine individuelle Klinkerlösung entwickelt. So wurden beispielsweise extreme Kohlebrand-Steine (Retros) aussortiert, da diese nicht den Geschmack der Bauherren getroffen haben. Bei der Fugenwahl fiel die Entscheidung auf eine zementgraue Fuge. Diese sorgt für eine grundsätzlich hellere Wirkung beim Gesamteindruck und betont die flächige Wirkung des Mauerwerks. Dahingegen betont eine dunkle Fuge den Stein noch stärker und verstärkt die dunkle Wirkung des Klinkers.

 

Architekturbüro: Storms, Erkelenz

http://www.storms.de/

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