Klinker & Ziegelwerk

Backstein-Magazin VORTEILE Titel
admin
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8. January 2020

Backstein Magazin »Vorteile«

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Öffentlichen Bauten nehmen im architektonischen Spannungsfeld der Stadtlandschaft eine ganz besondere Rolle ein. Wie diese Rolle mit dem Baustoff Backstein ausgefüllt werden kann, zeigt das aktuelle Backstein-Magazin VORTEILE. Es präsentiert eine Auswahl der besten Backsteinbauten des Fritz-Höger-Preises 2017 für Backstein-Architektur.

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Marcus Gillrath

8. October 2018

Verwaltungsgebäude mit Klinker und Betonkombination

Zum 90-jährigen Firmenjubiläum der Karl Fromme GmbH & Co. KG wurde das neue moderne Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Verarbeitet wurde dort unsere Klinkersortierung  Jaco GR 14/901 im Dünnformat. Das Farbspektrum dieser Sortierung reicht von hellem bis zu dunklerem Grau. Beim Brennprozess wird Kohle auf die Steine gebrannt, um für ein besonderes Farbspiel auf der Oberfläche zu sorgen. Unsere Steine müssen beim Vermauern immer aus mehreren Paletten quergemischt werden, um eine gute Farbmischung zu erreichen. So entsteht ein ruhiges, aber nicht eintöniges Gesamtbild. Die Steine sind mit unserer Wasserstrichpresse produziert worden. Seit 2014 gehört diese nun zu unserer Produktion. Mit dieser Presse haben wir die Möglichkeit unseren Steinen eine besondere Oberfläche zu verleihen und die Fassade so außergewöhnlich strahlen zu lassen. Somit hat die komplette Fassade eine eher raue Oberfläche, welche dem Gebäude einen einzigartigen Charakter verleiht.

Klinker und Beton Kombination

Die Form des Gebäudes entspricht einem Rechteck und wird umrahmt von Betonelementen. So entsteht eine einzigartige Kombination. Durch die klare Form und die elegante Sortierung bekommt das gesamte Gebäude einen sehr edlen Stil. Um den Klinker in den Vordergrund zu setzen, verfugte man die Sortierung zurückliegend in einem hellgrauen Ton. So steht der Stein leicht raus und kommt besonders gut zur Geltung.

Wenn man einen Blick von der Straßenseite auf das Gebäude wirft, fällt sofort die aus denselben Klinkern angefertigte Mauer auf. Sie bildet mit dem restlichen Zaun eine optimale Abgrenzung mit einem besonderen Finish.

Die Fenster bei diesem Objekt sind in einer langen Optik mit schwarzen Rahmen gewählt. So entsteht ein Kontrast zu der hellen Klinkerfassade. Im Eingangsbereich wurden bodentiefe Fenster eingesetzt. Sie verleihen dem eleganten Gebäude einen leicht offenen Stil.

Die Kinkerfassade des Verwaltungsgebäudes ist außerdem in einem wilden Verband vermauert. Ein wilder Verband bedeutet, dass ab und zu  in der Fassade Köpfe eingearbeitet werden, um dem Gebäude einen abwechslungsreichen Stil zu verleihen. Die Köpfe haben hier einen leicht bräunlichen Ton und setzen so in der grau gehaltenen Fassade leichte Akzente.

marcus
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Marcus Gillrath

8. March 2017

Graue Gillrath-Klinker für das Columbarium St. Donatus

Die Erlöserkirche, die von den Architekten Viethen 1969 entworfen wurde, diente bei ihrer Entstehung der Entlastung der Pfarrkirche St. Donatus. Man dachte daran die Gemeinde aufzuteilen, da die Pfarrkirche an Tagen des Gottesdienstes überlaufen war. Doch als die Erlöserkirche fertig gestellt war, wandelte sich die Einstellung der Gottesdienstbesucher. Die Zahlen der Besucher gingen seit Jahren zurück. Also musste die Pfarrgemeinde St. Donatus  eine Entscheidung treffen, was mit der Erlöserkirche geschehen solle. Eine Schließung kam für die Pfarrgemeinde nicht in Frage, aber der Unterhalt der Kirchen musste irgendwie finanziert werden. Dementsprechend traf man die Entscheidung für den Umbau in ein Columbarium. Die neue Bestimmung der Erlöserkirche ist eine christliche Begräbnisstätte für Urnenbeisetzung. Den Auftrag für den Umbau bekamen die Architekten Elmar Birk und Paul Sommer.

Besondere Formsteine

Die Erlöserkirche dient heutzutage nur noch als äußere Hülle. Der komplette Innenraum wurde umgestaltet, angefangen beim klassischen Kirchenraum bis hin zu einem kleinen Wasserlauf. Die Architekten wollten kein typisches „Stelensystem“ verwenden. Dafür gestalteten sie fünf zylinderförmige Kapellen, die jeweils den Namen eines Heiligen tragen. Diese fünf Kapellen bestehen aus speziell angefertigten Formsteinen der Sortierung Jaco GR 14/901, die ohne Kohlebrand hergestellt wurden. Die Formsteine erzeugen die Rundungen der geschwungenen Grabwände. Die speziellen Formsteine sind zweifach gebrannt. Zunächst wurden die Formsteine mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand aus gelben Ton produziert und im Ringofen gebrannt. Anschließend wurden die Formsteine zur Veredelung in einen Dämpfofen gebracht, wodurch sie ihre graue Färbung erhielten. Ohne den Kohlebrand entstand ein eher ruhiges und einheitliches Erscheinungsbild.

Das Farbkonzept in der Kirche spielt eine wichtige Rolle. Die grauweißen Farbabstufungen der Klinker spiegeln sich in den Kapellenwänden sowie im Muschelkalk, der im Boden verarbeitet ist, wieder. Vor die Urnen sind vergoldete Türen befestigt, auf denen man den Namen, das Geburts- und Todesdatum des Verstorbenen eingravieren kann. Das Gold der Türen und der goldene Hinterwand des Wasserlaufs schimmern im Licht, das durch die speziell angefertigten Fenster fällt. Dieses Wechselspiel der Farben und des Lichts erzeugen eine Atmosphäre von Harmonie und Ruhe. Der Wasserlauf gegenüber dem Eingang, symbolisiert die gleiche Atmosphäre. Doch der Vorteil ist, dass es ein Ort der Andacht für die Hinterbliebenen ist, an dem keine Grabpflege nötig ist. Alles in allem entsteht ein ruhiger, friedlicher Ort der gut geeignet ist zum Beten und Trauern.

Gemeinsame Entwicklung

In Zusammenarbeit mit den Architekten Elmar Paul Sommer und Axel Birk entwickelten wir für das Columbarium St. Donatus  speziell hergestellte Formsteine, die die Rundungen der geschwungenen Grabwände aufnehmen. Die extra hierfür gefertigten Formsteine sind zweifach gebrannt, zunächst gelb im Ringofen und dann noch grau gebrannt im Dämpfofen.

Die entstandenen, einige Meter hohen Wände nehmen sich positiv zurück und strahlen doch eine kühle Eleganz aus.

Im Video können Sie sich vom Ergebnis überzeugen.

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Marcus Gillrath

18. August 2014

Mauerziegel für das neue Heim des Geißbock Hennes vom 1. FC Köln

Mit unseren Mauerziegeln in glatt rot-blau-bunt und handform gelb-bunt wurde der neue Clemenshof im Kölner Zoo in Köln Riehl verblendet. An dieser Stelle ist nun auch der Geißbock Hennes in sein neues Zuhause gezogen. Wir wünschen Hennes und dem 1. FC Köln alles Gute im neuen Zuhause. Wir hoffen, dass unsere Ziegel dazu beitragen, dass sich Hennes und alle anderen tierischen Bewohner pudelwohl fühlen.

Mehr zu dem neuen Clemenshof im Kölner Zoo erfahren Sie hier:

http://www.ksta.de/nippes/in-den-koelner-zoo-hennes-viii–zieht-am-sonntag-um,15187558,28104602.html

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Marcus Gillrath

5. June 2014

Besonderes Klinker Objekt mit Gillrath Klinkern im Cube Magazin veröffentlicht.

Das Objekt Haus S wurde im Cube Magazin Duesseldorf veröffentlicht. Wir lieferten die Klinker für dieses Objekt. Lesen Sie hier mehr!

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Marcus Gillrath

22. April 2013

Ziegel für das Rijksmuseum in Amsterdam geliefert