Klinker & Ziegelwerk

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Marcus Gillrath

5. May 2018

Kirchenzentrum Neuried mit Klinkerkleid aus dem Ringofen

Der Baukörper erfüllt verschiedene Funktionen. Diese Funktionen reichen von Kirche über Pfarrheim und Büro bis hin zu Jugendbereich. Diese verschiedenen Funktionen wurden räumlich aufgegriffen und gruppieren sich um den Innenhof. Trotz seiner Größe wirkt der Baukörper dabei aber nicht zu erschlagend, da der Innenhof eine auflockernde Funktion übernimmt. Vielmehr erzeugt der Baukörper eine skulpturale Kraft. Herausstechend aus dem Baukörper ist der Glockenturm. Der Glockentrum ist schon weithin sichtbar. Der Entwurf für das Kirchenzentrum Neuried entstammt der Feder von Meck Architekten aus München.

Besonderes Klinkerkleid für das Kirchenzentrum Neuried

Die Gebäudehülle erstrahlt in einem besonderen Klinkerkleid. Der unregelmäßig gebrannte dunkelrot-braun-violette Klinker aus dem Ringofen fällt durch die besondere Textur aus Kohleaufbrennungen und herausstehenden Klinkern auf. Für dieses Projekt wurde ein Sonderbrand auf der Basis unseres Ringofenklinkers STP Jaco GR 201 im Dünnformat gewählt

Darüber hinaus stellt das Großkreuz am Eingang ein weiteres Highlight dar, welches aus Cortenstahl besteht und ein weithin sichtbares Zeichen der Kirche darstellt.

Auszeichnungen und weitere Kirchenbauten

Der Bau erhielt mit dem Architektur Preis 2009 des Ziegel Zentrum Süd e. V. eine besondere Auszeichnung. Des Weiteren symbolisiert der Kirchenneubau eine neue Epoche Sakraler Bauten. Für uns als Firma Gillrath sind sakrale Bauten stets eine besondere Herausforderung. Dem allgemeinen Kirchensterben trotzend konnten wir in den vergangenen zehn Jahren über sechs Kirchenneubauten sowie weitere Gemeindezentren beliefern.

 

Fotos: Michael Heinrich

Architektur: Meck Architekten

Blick vom Rhein
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Marcus Gillrath

4. May 2018

Rheinkai 500

Mit Rheinkai 500 hat der Mainzer Zollhafen einen hervorragenden Zuwachs in einem neuen Stadtquartier bekommen. Rheinkai 500 liegt mit 4,5 Meter Abstand direkt am Wasser und ist somit eine besondere Landmarke direkt am Rhein. Der Name ergibt sich daraus, dass das Gebäude am Rheinkilometer 500 liegt. Auf Grund der besonderen Lage am Wasser, verspricht es einen großartigen Ausblick und eine traumhafte Lage in dem neuen Stadtteil Zollhafen. Viele Balkone, die versetzt über die ganze Fassade verteilt sind, stechen besonders ins Auge. Rheinkai 500 interpretiert die Ästhetik der Industriekultur neu und belebt den Mainzer Zollhafen wieder mit Leben. Die 32 exklusiven Wohneinheiten, die mit hochwertiger Ausstattung entstehen, passen zum Charme des Gesamtkomplexes.

Lorenzen Mayer Architekten aus Berlin in Zusammenarbeit mit KAP Architektur Development schafften diesen besonderen Bau. Zum einen bietet dieser Wohnkomplex einen ruhigen Ort zum Leben, aber auch zum Arbeiten. Auf der anderen Seite liegt man sehr zentral, denn man kann zu Fuß sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Stadtkern mit Dom und Augustinergasse hervorragend erreichen. Unter dem Motto „Die Gedanken sind frei“ ist das Objekt entworfen worden. Die Räume sowie Gewerbeflächen wurden hell, offen und freundlich gestaltet, sodass die Räume viel Platz für kreatives Wohnen und Arbeiten schaffen. Besonders inspirierend ist dabei die Aussicht auf den Rhein.

Einzigartige Verarbeitung am Rheinkai 500

Unsere Ringofensortierung Jaco GR 301 D im Dünnformat ist mit Vor- und Rücksprüngen am Rheinkai 500 verarbeitet worden. Lorenzen Mayer Architekten sind für ihre außergewöhnliche Klinkersprache bekannt. Viele ihrer Objekte tragen ihr Klinkerkleid in unterschiedlichster Weise. Rheinkai 500 ist ein besonderes Objekt in ihrem Repertoire. Die Sortierung wurde wechselseitig verarbeitet. Das heißt, das mal die Vorderseite und mal die Rückseite als Ansichtsseite verwendet wurde. Daher ist die Oberfläche der Vorderseite glatt und glänzend oder mit einem Kohlebrand versehen. Die Rückseite ist mit einem eingewalzten Sand hergestellt. Dadurch erscheint die Oberfläche rau und matt. Dieses Wechselspiel der verschiedenen Oberflächen und der Vor- und Rücksprünge erzeugen ein einzigartiges Erscheinungsbild. Dieses Bild soll die Wasseroberfläche des Rheins symbolisieren.

Fotos: Sven Philipp Format 2D

Architektur: Lorenzen Mayer Architekten, KAP Architektur Development

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Marcus Gillrath

31. March 2018

Gemeindezentrum Altenessen

Am Evangelischen Gemeindezentrum in Altenessen ist die Sortierung Original Wasserstrich DF Jaco GR 80 verarbeitet worden. Die Farben der Sortierung reichen von dunkeln Gelbtönen bis hin zu verschiedenen Orange-, Rot- und Brauntönen. Diese gehen harmonisch ineinander über und es sticht noch nicht einmal der Kohlebrand in den Vordergrund. Insgesamt ist es ein bunter Brand, der ein ruhiges Gesamtbild erzeugt. Dies passt zum Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Kirche.

Außenherum sind viele Bodentiefe Fenster angeordnet, die integrieren sich gut mit der Klinkerornamentik am nördlichen Teil in den Gesamtkomplex. An dieser Stelle ist mit Hilfe der Klinker eine spanische Lochfassade entstanden. Im nördlichen Teil des Gebäudes sind die Versammlungsräume untergebracht, im östlichen Teil der Jugendbereich und im westlichen Teil das Büro und die Kleiderkammer. Nach Süden hin öffnet sich das Objekt, damit die Besucher auf direktem Weg in den Innenhof gelangen. Die Fassade im Innenhof besteht aus einer Glasfront. Da das Gemeindezentrum ein Ort des Treffens und der Kommunikation darstellen soll, unterstützt die Glasfassade im Innenhof genau diese Wirkung.

Der Architekt

Der Architekt Heinrich Böll hat bei der Gestaltung des Entwurfes genau auf diese Wirkungsweise geachtet. Bei ihm steht nicht nur das Gebäude im Sinne seiner Funktionalität im Vordergrund, sondern auch seine Wirkungsweise. Der Architekt ist für seine Arbeiten an vielen Neubauten und Umbaumaßnahmen wie z.B. der Zeche Zollverein bekannt. Mit ihm zusammen ist die Materialauswahl zeitlos gehalten worden. Zum Beispiel die Fassade, die aus unseren Klinkern besteht, die Fensterrahmen sind aus Holz und das Dach besteht aus Zinkblech.

Bei dem Dach ist zu beachten, dass alle Ecken des Gebäudes ein wenig höher verlaufen als der Rest der Fassade. Dadurch entsteht eine einzigartige Dachkonstruktion, die nach innen hin zusammenläuft. Von oben sieht es so aus, als ob der Fokus auf den Innenhof des Gebäudes gelegt wird. Hierzu sind im Innenhof ein paar Sitzgelegenheiten platziert, die,  wie der Architekt sagt, zum Verweilen einladen.

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Marcus Gillrath

28. March 2018

Moderner Riegelbau mit Klinker und Holz

Der Gesamtkomplex erstreckt sich entlang der Straße und bietet nach Hinten hin einen großen und weitläufigen Garten. Von der Straßenseite aus hat man keine direkte Sicht ins Innere des Gebäudes. Es hat den Anschein von zwei ungleich großen Baukörpern, die nach hinten versetzt, nur durch einen kleinen verglasten Übergang verbunden sind. Die Geschosse sind so versetzt angeordnet, dass das Obergeschoss in Richtung Garten hinaus ragt. Die Haustüre samt Garagentore bestehen aus einer speziell angefertigten Holzkonstruktion. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für die Verwendung verschiedener Fassadenkombinationen. Die Fassadenkombination besteht in der Frontansicht aus Holz und Klinker und auf der Gartenseite aus Glas und Klinker.

Bauunternehmung Bauwerk

Der Bauherr ist in der Baubranche tätig und führt die Bauunternehmung Bauwerk. Er hat nahezu jede Arbeit selbst ausgeführt oder überwacht. Da er viel Wert auf hochwertige Materialien legt, wählte er unter anderem unser Produkt. Zudem kann man den hohen Wert auch an der Holzkonstruktion erkennen, da diese eigens für ihn in einer Sonderanfertigung hergestellt wurde. An seinem, im Bauhausstil erstellten Objekt, kommt die Sortierung STP Jaco GR 301 D im DF gut zur Geltung. Es liegt vor allem an der anthrazitfarbenen Fuge. Diese lässt die lebhafte Sortierung in einem ruhigen und ebenmäßigen Licht erstrahlen. Passend dazu abgestimmt sind Fenster- und Türelemente.

Die Bauunternehmung setzt sich für jedes Bauvorhaben mit viel Liebe zum Detail ein. Von Umbau oder Modernisierungsmaßnahmen, Sanierung bis hin zu Schlüsselfertigen Neubauten übernehmen sie alle Phasen eines Bauprojekts. Vor allem die Liebe zum Detail erkennt man bei diesem Objekt in der Gestaltung der Außenanlage. Zum Beispiel: die Begrenzungsmauern der Garageneinfahrten, die mit hochkant verlegten Klinkersteinen abgeschlossen werden. Aber auch die Teichanlage im Garten, die als eine umgestaltete Terrassenanlage angelegt ist.

 

Bilder: http://meinbauwerk.de

marcus
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Marcus Gillrath

27. March 2018

Architektenschule in London

An der Gordon Street 22 im Zentrum von London haben die Architekten Hawkins / Brown die Umgestaltung einer in die Jahre gekommenen Architektenschule geplant und begleitet. Dabei diente das alte Gebäude als Grundgerüst für das neue Objekt. Während der Planung waren die Architekten oft vor Ort und holten sich viele Informationen von Studenten und Professoren ein. Sie wollten ein Gebäude schaffen, dass die Qualität der Schule auch von außen wiederspiegelt, aber sich in die Umgebung integriert. Vor allem fokussierten sie sich darauf, die Fassade sinnbildlich zu öffnen. Die vielen großen Fenster, die nebeneinander um das ganze Objekt verlaufen, spielen ins Konzept hinein. Dabei lassen diese viel Licht ins Innere und das trägt zu einem kreativen und freien Arbeiten der angehenden Architekten bzw. Studenten bei. Zudem ist die Inneneinrichtung dem äußeren Stil treu geblieben. Die Architekten planten große und offene Räume, die eine gemeinschaftliche Arbeit der Studenten unterstützt. Des Weiteren zeigt sich die Offenheit der Fassade auch im Erdgeschoss, wo die große Glasfront einen Blick auf die Werke der Architekten und Designer bietet.

Imposantes Großprojekt

Es ist ein imposantestes Großprojekt für das Klinkerwerk Gillrath in London. Die Firma Janinhoff arbeitete mit uns zusammen an dem Projekt. Wir produzierten für das Projekt die Sortierung Jaco GR 601 auf der Wasserstrichpresse und die Firma Janinhoff veredelte diese im Dämpfofen. Dort erhielt der Klinker unter Sauerstoffabschluss seine graue Färbung. Von Münster aus sind die Klinker dann nach London geliefert worden. Die helle und gräuliche Sortierung lässt die Fassade ruhig und elegant wirken. Diese Wirkung passt hervorragend zum Stil des Londoner Zentrums.

Sir Herbert Barlett war der erste Investor, Visionär und Auftraggeber der alten Architektenschule. Nach ihm wurde die Schule benannt. Heutzutage gehört die Schule zu den best angesehensten und gefragtesten Architektenschulen weltweit.

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Marcus Gillrath

14. February 2018

Futuristische Gebäudeform mit Gillrath Klinker

Das Objekt mit der futuristischen Gebäudeform wurde mit der Gillrath Klinker-Sortierung Ringofenklinker DF STP Jaco GR 201 mit hohem Retroanteil verblendet. Beim Brennprozess wird die Sortierung so hoch gebrannt, dass die Steine im Prinzip zerlaufen. Die Klinker werden über den Sinterungspunkt gebrannt. Das heißt, die Steine werden bei 1120-1140 Grad im Ringofen gebrannt und sintern über einen gewissen Zeitraum. Dabei zerlaufen sie und verlieren ihre Ursprungsform. Sie sind so verformt, dass diese wie ein 3D-Effekt aus der Wand herausstechen. Diese Steine nennen wir Retros. Die Bauherren favorisierten einen hohen Retroanteil, die an dem futuristischen Objekt gut verteilt zur Geltung kommen.

Schmale, kaum sichtbare Fugen

Besonders nennenswert bei diesem Objekt ist die kaum sichtbare Fuge. In Belgien ist es beliebt eine ganz schmale Fuge zu verarbeiten. Viele Bauten von den Architekten Egide Meertens weisen auch eine schmale Fuge auf. Zudem hat man noch viele Rückseiten verarbeitet. Grundsätzlich gehört zu dieser Sortierung eine wechselseitige Verarbeitung der Klinker dazu, aber die meisten Bauherrn wählen einen geringen Anteil an Rückseiten. Insgesamt hat man außergewöhlich viele Retrosteine und Rückseiten bei einer sehr schmalen Fuge verwendet.

Einzigartige Gebäudeform

Dieses zweigeschossige Objekt hat eine futuristische Gebäudeform. Der kubistische Körper sticht jedem nicht nur wegen der außergewöhnlichen Länge, sondern auch durch seinen einzigartigen Charakter der Gebäudeform direkt ins Auge. Es scheint so als wären zwei Riegel versetzt aufeinander gesetzt worden. Dabei bildet das obere Geschoss für die untere Etage eine Art Bedachung. Es liegt mittig auf dem Grundstück und man kann es gut von allen Seiten betrachten. Die Straßenansicht des Objektes ist fast komplett verklinkert, ausgenommen die Kelleretage, die eine schwarze Fassadenverkleidung aufweist. Die Haustüre an sich ist in dem gleichen Material gehalten wie die schwarze Fassadenverkleidung. Im Gegensatz zur Straßenansicht besteht die Fassade zur Gartenansicht vermehrt aus Glas. Da der Garten an ein Feld grenzt, bietet es den Bauherren eine weite Sicht ins Freie und zudem auch viel Privatsphäre.

Die Architekten Egide Meertens aus Belgien haben das Objekt in Landen entworfen und haben es in allen Leistungsphasen begleitet. Schließlich gehört auch die Innenarchitektur zu ihrem Werk. Eine Vielzahl ihrer Objekte verfolgen den futuristischen Stil, wie dieses Gebäude und verkörpern so ein neues Zeitalter.

 

marcus
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Marcus Gillrath

20. January 2018

Helle Eleganz lässt Hamburger Mehrfamilienhaus erstrahlen

Das Objekt wurde von dem Architekturbüro PB2 entworfen. Es befindet sich im angesagten Hamburger Viertel Altona auf der Holstenstraße. Aber das Viertel ist nicht nur angesagt, sondern auch grün. So sind von dem Haus auf der Holstenstraße fußläufig einige Parks in wenigen Minuten zu erreichen. Dies stellt einen großen Gewinn für die Wohnqualität dar. Das viergeschossige Objekt, in dem sich 24 Mietwohnungen befinden, besticht durch seine helle Fassade mit der Ringofensortierung DF STP Jaco GR 601 creme-weiß Kohlebrand. Diese integriert sich hervorragend in die Nachbarbebauung mit seinen hellen Fassaden. Dabei bringt der Kohlebrand doch Lebendigkeit, in die sonst eher monoton verputzte Nachbarbebauung. Dadurch erhält das Objekt eine Leichtigkeit, die durch die schlichte Eleganz der Architektur noch unterstrichen wird.

Geringe Unterhaltungskosten bei Klinkerfassaden im Vergleich zu anderen Baumaterialien

Bei Mietwohnungen und Objekten, die als Renditeimmobilie gehalten werden, sind die Unterhaltungskosten eine nicht zu vernachlässigende Größe. Hier punkten Klinkerfassaden im Gegensatz zu verputzten Fassaden. Letztere müssen in der Regel alle Jahre wieder gestrichen werden. Dies war eine der Gründe, warum der Bauherr sich bei dem Objekt für eine helle Klinkersorte aus unserem Haus entschieden hat. Ein weiteres Augenmerk haben der Bauherr und die Architekten auf den Sockel gelegt. Diesen haben sie durch einen dunkelgrauen Klinker sowie einer Mauerwerksornamentik mit Vor- und Rücksprünge abgehoben. Hierbei kam die Sortierung DF STP Jaco GR 14/901 zum Einsatz. Ein schönes Stilmittel ist der Übergang von der dunklen zur hellen Klinkerfassade. An dieser Stelle wurden zunächst abwechselnd die Reihen hell und dunkel geklinkert und dabei auch noch Vorsprünge eingebaut.

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Marcus Gillrath

7. January 2018

Anton-Raky-Haus

Das Mehrfamilienhaus steht auf der Ecke Glück-Auf-Straße zu Anton-Heinen-Straße in Erkelenz. Es ist ein historisches Grundstück auf dem das neue „ Anton-Raky-Haus“ errichtet wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das alte Anton-Raky-Haus abgerissen und ein neues mit aufgreifender Geschichte erstellt. Anton Raky war ein Erfinder auf dem Gebiet Tiefbohrtechnik. Durch sein Interesse an Technik erreichte er viel für die Menschheit, und insbesondere für die Erkelenzer Bürger. Denn er ist bis heute einer der fünf bedeutendsten Menschen in Erkelenz. Nach ihm ist das Haus auch benannt. Dementsprechend hat man zum Richtfest seine Verwandte aus ganz Deutschland eingeladen, um an ihn zu gedenken. Von dem alten Haus wurde das Putzrelief übernommen. Es stammte von der Internationalen Bohrgesellschaft und wurde vor dem Einbau saniert. Man findet es auf der Westseite des Gebäudes. Das Treppenhaus hat eine Bildergalerie, die die Geschichte des alten Anton-Raky-Haus erzählt.

Motto „Nachhaltig, Barrierefrei, zentral und ruhig“

Das Gebäude liegt sehr zentral in Erkelenz und der ortsansässige Architekt Josef Viethen hat dieses Gebäude entworfen und in allen Leistungsphasen begleitet. Es umfasst auf drei Geschossen 25 Mietwohnungen und einem ausgebauten Dachgeschoss. Außerdem ist es unterkellert und beherbergt 31 Tiefgaragenplätze. Im begrünten Innenhof sind zusätzlich 10 Stellplätze entstanden. Diese ruhig gelegenen Mietwohnungen mit Treppenhaus und integriertem Aufzug sprechen jede Altersgruppe an, sogar Senioren. Denn das Objekt wurde unter dem Motto „Nachhaltig, Barrierefrei, zentral und ruhig“ gestaltet und umgesetzt.

Die Fassade ab dem ersten Stock trägt die Ringofensortierung DF STP Jaco GR 101/201 mit Retros. Die Fugenfarbe ist im gleichen Ton wie der Sichtbeton gehalten und lässt die Fassade hell und freundlich wirken. Das Erdgeschoss ist mit Sichtbeton verkleidet, dass an ein Bossenmauerwerk erinnert. Bei der Außengestaltung des Objektes ist darauf geachtet worden, dass diese „klassisch, modern, zeitlos und nachhaltig“ wirkt.

Unser Dank gilt dem Architekturbüro Viethen sowie der Bauunternehmung H.K.-Jansen aus Erkelenz

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Marcus Gillrath

4. January 2018

Repräsentativ und modern – Klinker im Langformat

Wenn ein Unternehmer, der selbst in der Hausbaubranche tätig ist, für sich selbst ein Einfamilienhaus baut, kann man sich sicher sein, dass etwas ganz Besonderes entsteht. Dies ist in diesem Fall mit einem modernem und repräsentativem Haus, welches durch seine graue Eleganz auffällt, erfolgreich gelungen. Die Gebäudeform ähnelt einer U-Form mit einem innen liegenden Wintergarten. Zudem fällt von der Straßenseite vor allen die gelungene Kombination aus Glas, Klinkerfläche im Langformat und Holztür auf.

Graue Klinker im Langformat

Bei dem Klinker sticht neben der besonderen Form und Länge der Steine auch die hellgraue Färbung hervor. Die Klinker sind im besonders langen Langformat mit einer Gesamtlänge von 49cm hergestellt worden. Dies streckt die Fassade optisch und wirkt sehr elegant und filigran. Da die Langformate auch nicht leicht in der Verarbeitung sind, war es von Vorteil, dass eigene, gut ausgebildete Maurer-Fachkräfte ein perfektes Ergebnis erzielen konnten. Außerdem harmoniert die Klinkerfassade sehr gut mit den beschichteten Aluminiumprofilen der Fensterrahmen.

Die Herstellung der grauen Langformat-Klinker ist sehr aufwändig. So wurden die Klinker insgesamt 3-fach gebrannt, um den letzten Feinschliff und die gewünschte Farbe zu erhalten. Die Klinker im Langformat sind dabei auf Grund des Kohlebrandes im Ringofen auch sehr haptisch und weisen Kohleaufbrennungen auf.

Nimmt man die aufwändig gestaltete Außenanlagen mit in seine Betrachtung kann man feststellen, dass sich das Objekt zu einem modernen und stimmigen Gesamtbild zusammenfügt.

 

 

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Marcus Gillrath

4. January 2018

Eifeler Landhaus mit Wasserstrich Klinkern

Das Objekt, das von dem Architekt Max Wasserkampf entworfen wurde,  zeichnet sich dadurch aus, dass es sich zurücknehmend in die Landschaft integriert. Es unternimmt nicht den Versuch individualistisch heraus zu stechen und bettet sich damit gut in die Ortschaft und Nachbarschaft ein. Die besonderen Details des Objekts, auf die ein Augenmerk gelegt worden ist, stechen bei näherer Betrachtung aber sehr positiv ins Auge. So ist die Materialität schon das Ergebnis eines bewussten Auswahlprozesses. Beispielsweise ist der ausgewählte Wasserstrich Klinker aus dem Ringofen der Firma Gillrath bewusst nur mit den Rückseiten verarbeitet worden. Die dadurch erhaltene Textur kommt im Zusammenspiel aus Licht und Schatten besonders lebendig zur Geltung. Darüber hinaus ist, ein anderes Beispiel für die vornehme Reduktion auf einige Details, die gewählten Stürze über den Fenstern. Hier sind die Wasserstrich Klinker auf traditionelle Weise hochkant gesetzt worden.

Reduktion auf die wesentlichen Materialien

Die Materialität zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt. Bei der Pflasterung für die Terrasse ist der Wasserstrich-Klinker der Fassade auch zum Einsatz gekommen. Die Konzentration auf diese wenigen, ausgewählten Materialien spendet Ruhe und wirkt natürlich und selbstverständlich.

 

Weitere Informationen zu diesem Objekt erhalten Sie hier:

https://www.naumann-wasserkampf.com/whw

Fotoquelle: Max Wasserkampf

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