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Klinker & Ziegelwerk

Judith Becker
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Judith Becker

30. April 2020

Tanzwerder Bremen

In Bremen auf dem Landstück zwischen der Weser und der kleinen Weser liegt die Wohnanlage Tanzwerder. Die Wohnanlage trägt den Namen der Straße. Das freistehende Gebäude fügt sich wunderbar in die idyllische Grünfläche und Nachbarbebauung ein.

Ein besonderes Augenmerk ist auf die vielen unterschiedlich großen, schmalen und langen Fenster bei dem viergeschossigen Gebäude zu richten. Hier und da sind Aussparungen in der Fassade, die den Wohnungen kleine überdachte Balkone bescheren. Hinter dem freistehenden Gebäude ist mittig ein schmaler Vorbau errichtet. Dieser bietet den Wohnungen dadurch ebenfalls einen schmalen Balkon. Der rechteckige Wohnkomplex mit Flachdach ist von den Architekten Wacker Zeiger aus Hamburg geplant worden. In Abstimmung mit den Bauherren und Architekten ist die Entscheidung auf die Wasserstrichsortierung Jaco GR 301 D im Normalformat gefallen. Zudem galt die Vorgabe, nur einen geringen Anteil Retros zu verarbeiten.

Das Farbspektrum reicht von vereinzelnd leicht orange schimmernden Anteilen über verschiedene Brauntöne bis hin zu bläulichen Anteilen, die die Kohlebrandstellen zeigen. Die dunkelgraue Fuge ergänzt das Farbbild. Die Sortierung Original Wasserstrich Jaco GR 301 D ist an diesem Gebäude in der dunkleren Variante verarbeitet, dafür steht das D in der Bezeichnung der Sortierung. Im Gillrather Sortiment ist diese Sortierung auch in einer hellen Variante vorhanden. Das wäre die Sortierung Original Wasserstrich Jaco GR 301 H. Hier steht das H für hell. Insgesamt enthält diese Sortierung einen höheren Rotanteil, sodass das Farbspektrum eine höhere Abstufung von Brauntönen aufweist. Zu sehen ist diese Sortierung am Objekt Pfarrheim in Hilden.

Hinweis zur Verarbeitung

Bei jeder Verarbeitung empfiehlt die Firma Gillrath, immer die Vorder- und Rückseiten ihrer Steine zu verarbeiten. Dadurch, dass die Steine in den Trockenkammern auf Latten liegen, sind bei den Wasserstrichsteinen Abdrücke auf der Rückseite zu erkennen. Das Wechselspiel aus Vorder- und Rückseiten erzeugt das charakteristische Bild der Gillrather Ringofenklinker.

Judith Becker
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Judith Becker

26. March 2020

Büroneubau für Lebensmittel-Produzent Elo

Der Lebensmittel-Produzent Elo aus Vechta-Langförden hat seinen Büroneubau realisiert. In Zusammenarbeit mit der SHI Planungsgesellschaft mbH aus Oldenburg wurde der Komplex vom Entwurf bis zur Planung 2017 fertiggestellt. Der neue Komplex vereint alle Mitarbeiter und Abteilungen an einem Standort, die vorher örtlich getrennt waren. Folglich bekommen die Mitarbeiter  mit der Zusammenführung der Standorte einen modernen und attraktiven Arbeitsplatz geboten. Ebenso sind die neuen Räumlichkeiten mit neuester Technik ausgestattet, um den Mitarbeitern eine Möglichkeit zu bieten, in Richtung Zukunft zu wachsen.

Die Gillrather-Wasserstrichsortierung MSZ Jaco GR 201 ist im NF an diesem Objekt verarbeitet. Zudem ist es unser erstes Wasserstrichprojekt im NF. Das Normalformat passt harmonisch zu der Größe des Gebäudekomplexes. Mit der strukturierten Wasserstrichoberfläche entsteht ein Kontrast zu den glatten Fenster- und Aluflächen. Die Klinkerfassade, die als Teilelement der Fassade dient, wird durch große Fensterflächen unterbrochen. Der hochwertige Stein fügt sich eindrucksvoll in die gesamte Fläche ein. Das rot-violett-bunte Farbspiel des Ringofenverblenders passt stilvoll zu den anthrazitfarbenen Elementen. Das Besondere an der Fassade des Bürogebäudes ist die Wechselwirkung der vor- und zurückgezogenen Elemente. Der rechteckige Kubus erhält durch die aufgelockerte Fassade eine elegante Wirkung. An der linken Seite begrenzt eine Wendeltreppe aus Stahl das Gebäude, die als Rettungsweg dient. Als besonderer Augenmerk ist der Eingangsbereich zu erwähnen. Dieser trägt ein auffälliges Grün, das dem Logo von Elo ähnelt.

An dem eindrucksvollen Bürogebäude wurden hochwertigen Materialien verarbeitet. Aufgrund der besondere Fassadengestaltung gelangt viel Licht ins Innere. Im Inneren ist ebenfalls auf hochwertige Ausstattung sowie neueste Technik in allen Räumen geachtet worden.

Foto: Michael Dedecke

Judith Becker
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Judith Becker

26. March 2020

HBH Verwaltungsgeäude Lämmersieth

Für das HBH Verwaltungsgebäude veranstaltete die Firma Gillrath 2017 eine Bemusterung in ihrem Werk. Als Gäste waren Bauherr-Vertreter der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg (HBH), die Architekten Tchoban und Voss und weitere beteiligten Personen geladen. Aufgrund der ersten gemeinsamen Zusammenarbeit mit den Architekten am Objekt Ackerstraße in Berlin strebte man ein weiteres Projekt an. Während der Veranstaltung zeigte die Firma Gillrath ihren Gästen ihr Werk mit Produktion und Ausstellung. Infolgedessen legten die Beteiligten bei der Gelegenheit den passenden Klinker für dieses Objekt fest.

Insbesondere wählten die Beteiligten eine Sondersortierung für diesen Gebäudekomplex. Als Grundsortierung dient die bestehenden Sortierung London. Mit der Zugabe von Mangan entstand die Sortierung Lämmersieth. Das Besondere, das beide Sortierungen ausmacht, ist der grobe Schieferton. Dieser schimmert durch die Oberfläche und ist ebenso zu erfühlen. Verfeinert wird die Sortierung Lämmersieth mit einem Kohlebrand, der die braun-anthrazit bunte Farbgebung unterstreicht.

Die schlichte Architektur kombiniert Klinker- und Glaselemente in einem sanften Wechsel. Jedes Stockwerk besteht aus einer kompletten Glasfront. Jedoch werden diese mit Klinkerfassadenelementen abgetrennt. Der Klinkerbau orientiert sich an der Architekturweise der Umgebungsbebauung.

Ein besonderes Augenmerk fällt auf das Logo der Hanseatischen Baugenossenschaft Hamburg. Die Abkürzung des Bauherrn ist HBH und krönt als hervorgehobenes Element die Gebäudeecke am oberen Klinkerelement. Das Logo besteht aus dunkleren Klinkern. Die Anordnung der „H´s“ ist so konstruiert, dass in der Mitte das „B“ entsteht.

Nachdem dieses Verwaltungsgebäude auf der Bramfelder Straße auf der Ecke zur Straße Lämmersieth in Hamburg fertiggestellt worden ist, startet ein weiterer Bauabschnitt. An dem Eckgrundstück müssen bestehende Gebäude weichen, um Platz für Neubauten zu schaffen. Das Farbkonzept des ersten Objektes wird sich in den weiteren Bauten widerspiegeln. Mit dem Neubau entsteht eine Mischnutzung aus Wohnungsanlage und komplett unterkellerter Tiefgarage.

marcus
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Marcus Gillrath

21. November 2019

Stadthaeuser in Berlin Schoeneberg

Nur einige hundert Meter von Kurfürstendamm und Spree entfernt entstanden drei Stadthäuser im Berliner Kiez Schöneberg. Diese Stadthäuser hat das bekannte Architekturbüro Klaus Theo Brenner (Brenner Krohm Architekten) entworfen und geplant. Auffällig bei diesen Stadthäusern ist die farbliche Vielfalt der drei Stadthäuser, die aber auf Grund der ähnlichen Bauweise zusammen genommen eine stimmige Einheit bilden. Sie repräsentieren das zeitlose Berliner Stadthaus. Dieses Stadthaus nimmt sich trotz mehrstöckiger Bauweise durch die zeitlos gestaltete Staffelgeschosse elegant zurück.

Mehrfarbenkonzept durch abwechslungsreiche Klinkersorten umgesetzt

 

Das Architekturbüro Brenner hat für die drei Stadthäuser unterschiedliche Sortierungen aus dem Rheinischen Ringofen ausgewählt. Für das rötlich gehaltene Stadthaus fiel die Wahl auf die Sorte Ringofen Wasserstrich MSZ GR 101 im Dünnformat. Die Steine sind im Herstellwerk zu Riemchen geschnitten worden. Diese Sorte besitzt einen kräftigen Rotton. Darüber hinaus wird das Rot von kräftigen Blau- und Violett-Tönen unterbrochen. Weiterhin wurde als helle Sorte die weißgraue Sorte Wasserstrich MSZ GR 14/601 WA verwendet. Diese bildet einen lebendigen Kontrast zu den dunkleren Farben. Den Abschluss bildet die graue Sortierung Wasserstrich GR 14/601 grau gedämpft. Diese Sorte ist optisch die lebendigste der drei Sorten mit starken Unterschieden von grau bis schwarz.

Bezug zur Berliner Moderne

 

Die ausladenden Balkone und die Fassadenstrukturierung lassen die Berliner Moderne wieder aufleben. Hervorzuheben sind die Vorsprünge im Bereich der Klinkerriemchen zwischen den Fenstern, die ein ein interessantes Stilmittel darstellen. Durch diese zeitlose Architektur fügen sich die Stadthäuser wunderbar in ihr Umfeld ein. Letztendlich  profitiert die ganze Straße von dieser architektonischen Aufwertung.

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt oder weiteren Projekten in Berlin? Dann wenden Sie sich gerne an Herrn Klaus Beck, Vertriebsleiter der Firma Janinhoff

.Fotos: Maximilian Meisse Fotografie

marcus
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Marcus Gillrath

10. May 2019

Hochmodernes Mehrfamilienhaus in Jülich

Das Mehrfamilienhaus besteht aus zwei getrennten Gebäuden. Allerdings liegen diese nicht zentral im Stadtkern von Jülich. Jedoch ist die Stadt fußläufig erreichbar. Zudem besteht in unmittelbarer Nähe eine Bus- und Bahnverbindung. Mit dieser gelangt man in die umliegenden Dörfer. Von Düren, der nächstgrößeren Stadt, gibt es eine schnelle Anbindung nach Aachen, Köln oder Düsseldorf.

Erwähnenswert ist, dass sich in beiden Gebäuden jeweils neun hochmoderne und energieeffiziente Wohneinheiten befinden. Darüberhinaus steht den Bewohnern eine Tiefgarage zur Verfügung. Im Staffelgeschoss der Komplexe befindet sich jeweils eine Penthousewohnung.

Sondersortierung für hochmodernes Mehrfamilienhaus

Für dieses besondere Mehrfamilienhaus ist eine Sondersortierung gewählt worden. Die Firma Gillrath hat in Ihrem Ringofen die Original Wasserstrichsortierung creme weiß Kohlebrand  hergestellt. Anschließend sind die Klinker in einem externen Dämpfofen veredelt worden. Es war ein spezieller Dämpfofen, in dem die Sortierung mit Kohle gedämpft wurde. Dadurch bekam die Sortierung ihren dunklen, silbergrauen Schimmer, der je nach Sonneneinstrahlung glänzt.

Neben der einzigartigen Sortierung entschied sich der Bauherr außerdem für ein besonderes Format. Dieses 290x90x40mm lange Format erstreckt sich über beide Gebäude hinweg. In Kombination mit der Fuge, die in einem hellen Ton gehalten ist, erhält die eher dunkle Sortierung einen hellen Gesamteindruck. Dazu passend sind mehrere Elemente mit weißem Putz versehen worden.

Die Z-Plus Architektur hat das Objekt in den Leistungsphasen 1-7 entwickelt, geplant und an die jeweiligen Ausführungsstellen vermittelt. Durch die Zusammenarbeit mit Jennes Immoconsult ist es eine besondere Referenz geworden. Außerdem übernimmt die Jennes Immoconsult nun die Verwaltung, Vermietung und den Verkauf der entstandenen Wohneinheiten.

Foto: Ulli Staege

marcus
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Marcus Gillrath

10. May 2019

Neues Gemeindezentrum in Kranenburg mit Wasserstrichklinkern im Langformat

Die Sortierung Original Wasserstrich MSZ Jaco GR 401 umfasst eine ruhige Farbauswahl. Der Kohlebrand ist nur leicht vertreten, lässt die Fassade daher nicht unruhig oder bunt wirken. Die Farben gehen harmonisch ineinander über, ohne das einzelne Farben hervorstechen. Durch die strukturierte Oberfläche der Wasserstrichklinker wirkt die Fassade aufgelockert und erhält einen einzigartigen Charakter. Das Format 290x90x40mm erstreckt sich entlang des langgezogenen Baukörpers und integriert sich hervorragend in die Gebäudesymmetrie. Durch das schmale Format wird ein prägnantes Fugenbild erzeugt. Hierdurch entsteht ein Wechselspiel zwischen Licht und Schatten in der Fassade.

Fassadenelement

An mehreren Stellen ist eine spanische Lochfassade als Stilmittel zu sehen. Somit wird das langgezogenen Gebäude unterbrochen. Hinter der spanischen Lochfassade ist ein Fenster verbaut. Dieses bietet dem semitransparenten Mauerwerk eine Möglichkeit mehr Licht ins Gebäude zu lassen.

Wenn man das Gebäude von der Seite betrachtet, sehen die Umrisse aus wie die Grundstruktur einer Kirche. Das Gebäude hat zur Hälfte jeweils ein Satteldach und ein Flachdach. Die Fläche unter dem Satteldach ist ein durchgehender Raum, der bis nach oben zur Decke komplett geöffnet ist. Dadurch entsteht ein großer offener Raum, der von der einen Seite hell erleuchtet wird. Dies ermöglicht eine komplette Glasfront. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes wird dies wieder aufgegriffen. Diese Hälfte des Gebäudes ist in mehrere Räume unterteilt. Die transparente Fassade eröffnet dem Gebäude eine neue Art von Modernität und Offenheit. Durch die Wahl unseres Klinkers passt sich das Ensemble der Nachbarbebauung an. Es entsteht also ein Kontrast zwischen der offenen Fassade des Gemeindezentrums und den eher geschlossenen Fassaden der Nachbarn.

Die Architekten Kastner und Pichler haben genau diese Reaktion erzeugen wollen. Ausgehend von Fassade, Dach und Standort passt sich das Ensemble gut in die zweite Reihe der historischen Nachbargebäude. Trotz der Gemeinsamkeiten haben die Architekten kein altes Gebäude geschaffen, sondern ein neues, modernes und offenes.

Foto: Kastner und Pilcher Architekten

marcus
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Marcus Gillrath

25. April 2019

“Stadtquartier Sutelstraße”

Das Stadtquartier Sutelstraße zeigt unsere Sortierung Groningen. Diese besteht aus einer groben Tonmischung. Das Farbspektrum reicht von Orange-, über verschiedene Rottöne bis hin zu dunklen Kohlebrandsteinen. Diese Kohlebrandsortierung wird von weißen Betonstürzen unterbrochen. Angelehnt an die dunklen Fensterrahmen ist die anthrazitfarbene Fuge.

Nennenswert ist, dass sich das Stadtquartier im Herzen von Bothfeld in Hannover befindet. Um den Standort optimal zu nutzen, hat man 26 Wohnungen und eine Tiefgarage integriert. Zudem befinden sich im Untergeschoss vier Gewerbeeinheiten. Die verwirklichten Loftwohnungen sind sehr modern und mit hochwertiger Ausstattung versehen. Die renommierten Architekten Heidenreich & Springer aus Berlin haben die Planung des Ensemble übernommen. Die Theo Gerlach Wohnungsbau Unternehmung hat das Projekt umgesetzt. Die Theo Gerlach Wohnungsbau Unternehmung hat sich mit ihrem Logo in einem Stein in der Fassade verewigt.

Ornamentik

Einzigartig an diesem Gebäude sind die abgerundeten Ecken an den Gebäudeecken. Außerdem wurde Klinkerornamentik angewandt. Einerseits sieht man diese im Rahmen der Eingangstüre. Dort läuft die Fassade ziehharmonikaartig nach innen. Andererseits hat man auf der Rückansicht des Gebäudes einen Teil als spanische Lochfassade gestaltet. Dabei sind Aussparungen mit 19 Löchern gemauert. Es wird zweimal auf allen vier Etagen wiederholt.

Foto: Andreas Lechtape

marcus
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Marcus Gillrath

8. October 2018

Verwaltungsgebäude mit Klinker und Betonkombination

Zum 90-jährigen Firmenjubiläum der Karl Fromme GmbH & Co. KG wurde das neue moderne Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Verarbeitet wurde dort unsere Klinkersortierung Jaco GR 14/901 im Dünnformat. Das Farbspektrum dieser Sortierung reicht von hellem bis zu dunklerem Grau. Beim Brennprozess wird Kohle auf die Steine gebrannt, um für ein besonderes Farbspiel auf der Oberfläche zu sorgen. Unsere Steine müssen beim Vermauern immer aus mehreren Paletten quergemischt werden, um eine gute Farbmischung zu erreichen. So entsteht ein ruhiges, aber nicht eintöniges Gesamtbild. Die Steine sind mit unserer Wasserstrichpresse produziert worden. Seit 2014 gehört diese nun zu unserer Produktion. Mit dieser Presse haben wir die Möglichkeit unseren Steinen eine besondere Oberfläche zu verleihen und die Fassade so außergewöhnlich strahlen zu lassen. Somit hat die komplette Fassade eine eher raue Oberfläche, welche dem Gebäude einen einzigartigen Charakter verleiht.

Klinker und Beton Kombination

Die Form des Gebäudes entspricht einem Rechteck und wird umrahmt von Betonelementen. So entsteht eine einzigartige Kombination. Durch die klare Form und die elegante Sortierung bekommt das gesamte Gebäude einen sehr edlen Stil. Um den Klinker in den Vordergrund zu setzen, verfugte man die Sortierung zurückliegend in einem hellgrauen Ton. So steht der Stein leicht raus und kommt besonders gut zur Geltung.

Wenn man einen Blick von der Straßenseite auf das Gebäude wirft, fällt sofort die aus denselben Klinkern angefertigte Mauer auf. Sie bildet mit dem restlichen Zaun eine optimale Abgrenzung mit einem besonderen Finish.

Die Fenster bei diesem Objekt sind in einer langen Optik mit schwarzen Rahmen gewählt. So entsteht ein Kontrast zu der hellen Klinkerfassade. Im Eingangsbereich wurden bodentiefe Fenster eingesetzt. Sie verleihen dem eleganten Gebäude einen leicht offenen Stil.

Die Klinkerfassade des Verwaltungsgebäudes ist außerdem in einem wilden Verband vermauert. Ein wilder Verband bedeutet, dass ab und zu  in der Fassade Köpfe eingearbeitet werden, um dem Gebäude einen abwechslungsreichen Stil zu verleihen. Die Köpfe haben hier einen leicht bräunlichen Ton und setzen so in der grau gehaltenen Fassade leichte Akzente.

Foto: Andreas Lechtape

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Marcus Gillrath

5. May 2018

Kirchenzentrum Neuried mit Klinkerkleid aus dem Ringofen

Der Baukörper erfüllt verschiedene Funktionen. Diese Funktionen reichen von Kirche über Pfarrheim und Büro bis hin zu Jugendbereich. Diese verschiedenen Funktionen wurden räumlich aufgegriffen und gruppieren sich um den Innenhof. Trotz seiner Größe wirkt der Baukörper dabei aber nicht zu erschlagend, da der Innenhof eine auflockernde Funktion übernimmt. Vielmehr erzeugt der Baukörper eine skulpturale Kraft. Herausstechend aus dem Baukörper ist der Glockenturm. Der Glockentrum ist schon weithin sichtbar. Der Entwurf für das Kirchenzentrum Neuried entstammt der Feder von Meck Architekten aus München.

Besonderes Klinkerkleid für das Kirchenzentrum Neuried

Die Gebäudehülle erstrahlt in einem besonderen Klinkerkleid. Der unregelmäßig gebrannte dunkelrot-braun-violette Klinker aus dem Ringofen fällt durch die besondere Textur aus Kohleaufbrennungen und herausstehenden Klinkern auf. Für dieses Projekt wurde ein Sonderbrand auf der Basis unseres Ringofenklinkers STP Jaco GR 201 im Dünnformat gewählt

Darüber hinaus stellt das Großkreuz am Eingang ein weiteres Highlight dar, welches aus Cortenstahl besteht und ein weithin sichtbares Zeichen der Kirche darstellt.

Auszeichnungen und weitere Kirchenbauten

Der Bau erhielt mit dem Architektur Preis 2009 des Ziegel Zentrum Süd e. V. eine besondere Auszeichnung. Des Weiteren symbolisiert der Kirchenneubau eine neue Epoche Sakraler Bauten. Für uns als Firma Gillrath sind sakrale Bauten stets eine besondere Herausforderung. Dem allgemeinen Kirchensterben trotzend konnten wir in den vergangenen zehn Jahren über sechs Kirchenneubauten sowie weitere Gemeindezentren beliefern.

 

Fotos: Michael Heinrich

Architektur: Meck Architekten

Blick vom Rhein
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Marcus Gillrath

4. May 2018

Rheinkai 500

Mit Rheinkai 500 hat der Mainzer Zollhafen einen hervorragenden Zuwachs in einem neuen Stadtquartier bekommen. Rheinkai 500 liegt mit 4,5 Meter Abstand direkt am Wasser und ist somit eine besondere Landmarke direkt am Rhein. Der Name ergibt sich daraus, dass das Gebäude am Rheinkilometer 500 liegt. Auf Grund der besonderen Lage am Wasser, verspricht es einen großartigen Ausblick und eine traumhafte Lage in dem neuen Stadtteil Zollhafen. Viele Balkone, die versetzt über die ganze Fassade verteilt sind, stechen besonders ins Auge. Rheinkai 500 interpretiert die Ästhetik der Industriekultur neu und belebt den Mainzer Zollhafen wieder mit Leben. Die 32 exklusiven Wohneinheiten, die mit hochwertiger Ausstattung entstehen, passen zum Charme des Gesamtkomplexes.

Lorenzen Mayer Architekten aus Berlin in Zusammenarbeit mit KAP Architektur Development schafften diesen besonderen Bau. Zum einen bietet dieser Wohnkomplex einen ruhigen Ort zum Leben, aber auch zum Arbeiten. Auf der anderen Seite liegt man sehr zentral, denn man kann zu Fuß sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Stadtkern mit Dom und Augustinergasse hervorragend erreichen. Unter dem Motto „Die Gedanken sind frei“ ist das Objekt entworfen worden. Die Räume sowie Gewerbeflächen wurden hell, offen und freundlich gestaltet, sodass die Räume viel Platz für kreatives Wohnen und Arbeiten schaffen. Besonders inspirierend ist dabei die Aussicht auf den Rhein.

Einzigartige Verarbeitung am Rheinkai 500

Unsere Ringofensortierung Jaco GR 301 D im Dünnformat ist mit Vor- und Rücksprüngen am Rheinkai 500 verarbeitet worden. Lorenzen Mayer Architekten sind für ihre außergewöhnliche Klinkersprache bekannt. Viele ihrer Objekte tragen ihr Klinkerkleid in unterschiedlichster Weise. Rheinkai 500 ist ein besonderes Objekt in ihrem Repertoire. Die Sortierung wurde wechselseitig verarbeitet. Das heißt, das mal die Vorderseite und mal die Rückseite als Ansichtsseite verwendet wurde. Daher ist die Oberfläche der Vorderseite glatt und glänzend oder mit einem Kohlebrand versehen. Die Rückseite ist mit einem eingewalzten Sand hergestellt. Dadurch erscheint die Oberfläche rau und matt. Dieses Wechselspiel der verschiedenen Oberflächen und der Vor- und Rücksprünge erzeugen ein einzigartiges Erscheinungsbild. Dieses Bild soll die Wasseroberfläche des Rheins symbolisieren.

Fotos: Sven Philipp Format 2D

Architektur: Lorenzen Mayer Architekten, KAP Architektur Development

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