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Klinker & Ziegelwerk

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Marcus Gillrath

31. March 2018

Gemeindezentrum Altenessen

Am Evangelischen Gemeindezentrum in Altenessen ist die Sortierung Original Wasserstrich DF Jaco GR 80 verarbeitet. Die Farben der Sortierung reichen von dunkeln Gelbtönen bis hin zu verschiedenen Orange-, Rot- und Brauntönen. Diese gehen harmonisch ineinander über und es sticht noch nicht einmal der Kohlebrand in den Vordergrund. Insgesamt ist es ein bunter Brand, der ein ruhiges Gesamtbild erzeugt. Dies passt zum Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Kirche.

Außenherum sind viele Bodentiefe Fenster angeordnet, die integrieren sich gut mit der Klinkerornamentik am nördlichen Teil in den Gesamtkomplex. An dieser Stelle ist mit Hilfe der Klinker eine spanische Lochfassade entstanden. Im nördlichen Teil des Gebäudes sind die Versammlungsräume untergebracht, im östlichen Teil der Jugendbereich und im westlichen Teil das Büro und die Kleiderkammer. Nach Süden hin öffnet sich das Objekt, damit die Besucher auf direktem Weg in den Innenhof gelangen. Die Fassade im Innenhof besteht aus einer Glasfront. Da das Gemeindezentrum ein Ort des Treffens und der Kommunikation darstellen soll, unterstützt die Glasfassade im Innenhof genau diese Wirkung.

Der Architekt

Der Architekt Heinrich Böll hat bei der Gestaltung des Entwurfes genau auf diese Wirkungsweise geachtet. Bei ihm steht nicht nur das Gebäude im Sinne seiner Funktionalität im Vordergrund, sondern auch seine Wirkungsweise. Der Architekt ist für seine Arbeiten an vielen Neubauten und Umbaumaßnahmen wie z.B. der Zeche Zollverein bekannt. Mit ihm zusammen ist die Materialauswahl zeitlos gehalten worden. Zum Beispiel die Fassade, die aus unseren Klinkern besteht, die Fensterrahmen sind aus Holz und das Dach besteht aus Zinkblech.

Bei dem Dach ist zu beachten, dass alle Ecken des Gebäudes ein wenig höher verlaufen als der Rest der Fassade. Dadurch entsteht eine einzigartige Dachkonstruktion, die nach innen hin zusammenläuft. Von oben sieht es so aus, als ob der Fokus auf den Innenhof des Gebäudes gelegt wird. Hierzu sind im Innenhof ein paar Sitzgelegenheiten platziert, die,  wie der Architekt sagt, zum Verweilen einladen.

Foto: Thomas Mayer

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Marcus Gillrath

27. March 2018

Architektenschule in London

An der Gordon Street 22 im Zentrum von London haben die Architekten Hawkins / Brown die Umgestaltung einer in die Jahre gekommenen Architektenschule geplant und begleitet. Dabei diente das alte Gebäude als Grundgerüst für das neue Objekt. Während der Planung waren die Architekten oft vor Ort und holten sich viele Informationen von Studenten und Professoren ein. Sie wollten ein Gebäude schaffen, dass die Qualität der Schule auch von außen widerspiegelt, aber sich in die Umgebung integriert. Vor allem fokussierten sie sich darauf, die Fassade sinnbildlich zu öffnen. Die vielen großen Fenster, die nebeneinander um das ganze Objekt verlaufen, spielen ins Konzept hinein. Dabei lassen diese viel Licht ins Innere und das trägt zu einem kreativen und freien Arbeiten der angehenden Architekten bzw. Studenten bei. Zudem ist die Inneneinrichtung dem äußeren Stil treu geblieben. Die Architekten planten große und offene Räume, die eine gemeinschaftliche Arbeit der Studenten unterstützt. Des Weiteren zeigt sich die Offenheit der Fassade auch im Erdgeschoss, wo die große Glasfront einen Blick auf die Werke der Architekten und Designer bietet.

Imposantes Großprojekt

Es ist ein imposantestes Großprojekt für das Klinkerwerk Gillrath in London. Die Firma Janinhoff arbeitete mit uns zusammen an dem Projekt. Wir produzierten für das Projekt die Sortierung Jaco GR 601 auf der Wasserstrichpresse und die Firma Janinhoff veredelte diese im Dämpfofen. Dort erhielt der Klinker unter Sauerstoffabschluss seine graue Färbung. Von Münster aus sind die Klinker dann nach London geliefert worden. Die helle und gräuliche Sortierung lässt die Fassade ruhig und elegant wirken. Diese Wirkung passt hervorragend zum Stil des Londoner Zentrums.

Sir Herbert Barlett war der erste Investor, Visionär und Auftraggeber der alten Architektenschule. Nach ihm wurde die Schule benannt. Heutzutage gehört die Schule zu den best angesehensten und gefragtesten Architektenschulen weltweit.

Foto: Jack Hobhouse + Richard Stonehouse

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Marcus Gillrath

20. January 2018

Helle Eleganz lässt Hamburger Mehrfamilienhaus erstrahlen

Das Objekt wurde von dem Architekturbüro PB2 entworfen. Es befindet sich im angesagten Hamburger Viertel Altona auf der Holstenstraße. Aber das Viertel ist nicht nur angesagt, sondern auch grün. So sind von dem Haus auf der Holstenstraße fußläufig einige Parks in wenigen Minuten zu erreichen. Dies stellt einen großen Gewinn für die Wohnqualität dar. Das viergeschossige Objekt, in dem sich 24 Mietwohnungen befinden, besticht durch seine helle Fassade mit der Ringofensortierung DF STP Jaco GR 601 creme-weiß Kohlebrand. Diese integriert sich hervorragend in die Nachbarbebauung mit seinen hellen Fassaden. Dabei bringt der Kohlebrand doch Lebendigkeit, in die sonst eher monoton verputzte Nachbarbebauung. Dadurch erhält das Objekt eine Leichtigkeit, die durch die schlichte Eleganz der Architektur noch unterstrichen wird.

Geringe Unterhaltungskosten bei Klinkerfassaden im Vergleich zu anderen Baumaterialien

Bei Mietwohnungen und Objekten, die als Renditeimmobilie gehalten werden, sind die Unterhaltungskosten eine nicht zu vernachlässigende Größe. Hier punkten Klinkerfassaden im Gegensatz zu verputzten Fassaden. Letztere müssen in der Regel alle Jahre wieder gestrichen werden. Dies war eine der Gründe, warum der Bauherr sich bei dem Objekt für eine helle Klinkersorte aus unserem Haus entschieden hat. Ein weiteres Augenmerk haben der Bauherr und die Architekten auf den Sockel gelegt. Diesen haben sie durch einen dunkelgrauen Klinker sowie einer Mauerwerksornamentik mit Vor- und Rücksprünge abgehoben. Hierbei kam die Sortierung DF STP Jaco GR 14/901 zum Einsatz. Ein schönes Stilmittel ist der Übergang von der dunklen zur hellen Klinkerfassade. An dieser Stelle wurden zunächst abwechselnd die Reihen hell und dunkel geklinkert und dabei auch noch Vorsprünge eingebaut.

Foto: Andreas Lechtape

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Marcus Gillrath

7. January 2018

Anton-Raky-Haus

Das Mehrfamilienhaus steht auf der Ecke Glück-Auf-Straße zu Anton-Heinen-Straße in Erkelenz. Es ist ein historisches Grundstück auf dem das neue „ Anton-Raky-Haus“ errichtet wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte wurde das alte Anton-Raky-Haus abgerissen und ein neues mit aufgreifender Geschichte erstellt. Anton Raky war ein Erfinder auf dem Gebiet Tiefbohrtechnik. Durch sein Interesse an Technik erreichte er viel für die Menschheit, und insbesondere für die Erkelenzer Bürger. Denn er ist bis heute einer der fünf bedeutendsten Menschen in Erkelenz. Nach ihm ist das Haus auch benannt. Dementsprechend hat man zum Richtfest seine Verwandte aus ganz Deutschland eingeladen, um an ihn zu gedenken. Von dem alten Haus wurde das Putzrelief übernommen. Es stammte von der Internationalen Bohrgesellschaft und wurde vor dem Einbau saniert. Man findet es auf der Westseite des Gebäudes. Das Treppenhaus hat eine Bildergalerie, die die Geschichte des alten Anton-Raky-Haus erzählt.

Motto „Nachhaltig, Barrierefrei, zentral und ruhig“

Das Gebäude liegt sehr zentral in Erkelenz und der ortsansässige Architekt Josef Viethen hat dieses Gebäude entworfen und in allen Leistungsphasen begleitet. Es umfasst auf drei Geschossen 25 Mietwohnungen und einem ausgebauten Dachgeschoss. Außerdem ist es unterkellert und beherbergt 31 Tiefgaragenplätze. Im begrünten Innenhof sind zusätzlich 10 Stellplätze entstanden. Diese ruhig gelegenen Mietwohnungen mit Treppenhaus und integriertem Aufzug sprechen jede Altersgruppe an, sogar Senioren. Denn das Objekt wurde unter dem Motto „Nachhaltig, Barrierefrei, zentral und ruhig“ gestaltet und umgesetzt.

Die Fassade ab dem ersten Stock trägt die Ringofensortierung DF STP Jaco GR 101/201 mit Retros. Die Fugenfarbe ist im gleichen Ton wie der Sichtbeton gehalten und lässt die Fassade hell und freundlich wirken. Das Erdgeschoss ist mit Sichtbeton verkleidet, dass an ein Bossenmauerwerk erinnert. Bei der Außengestaltung des Objektes ist darauf geachtet worden, dass diese „klassisch, modern, zeitlos und nachhaltig“ wirkt.

Unser Dank gilt dem Architekturbüro Viethen sowie der Bauunternehmung H.K.-Jansen aus Erkelenz

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Marcus Gillrath

18. August 2017

Hochwertige Architektur für Mehrfamilienhaus

Die Sortierung NF London kommt an diesem Objekt durch seine Klinkerornamentik gut zur Geltung. Die Klinkerornamentik wird selten an Objekten durchgeführt, weil es einen Mehraufwand für den Maurer bedeutet. Dabei setzt sich diese Ornamentik gekonnt in Szene. Als Ornamentik hat man über dem Eingang Vor- und Rücksprünge eingebaut, um die hohe Fassade aufzulockern.

Kreuzverband

Zu dem einzigartigen Erscheinungsbild trägt auch der Kreuzverband seinen Teil bei. Heutzutage verarbeitet man meistens nur noch den wilden Verband, bei dem nur ab und zu ein Kopf eingesetzt wird. Doch an diesem Mehrfamilienhaus ist eine Reihe nur mit Köpfen und eine Reihe nur mit Läufern im Wechsel verarbeitet. Im Ofen bekommen die Köpfe mehr Flamme ab, als die Läufer und sind in der Regel dunkler. Beim Verarbeiten wurde darauf geachtet, dass die dunklen Köpfe gut sortiert eingesetzt werden.

Gebaut und entworfen wurde das Objekt von den Architekten Otten aus Korschenbroich. Es entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Architekten Otten.

Foto: Max Hampel

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Marcus Gillrath

16. July 2017

Helle Gillrath Klinker für Wohnbebauung in Ulm

In Zusammenarbeit mit den Firmen Janinhoff und dem Klinkerzentrum Roland Weigel konnten wir eine eigens entwickelte, neue und helle Klinkersortierung für eine hochwertige Wohnbebauung in Ulm liefern.

Wegen den nuancierten Farbunterschiede der beige, grauen Sortierung entsteht ein einheitlicher Gesamtkomplex. Der Brand im Ringofen bringt die Variationen in die Sortierung. Das Langformat erstreckt sich über die mehreren Gebäudekomplexe und lässt diese sehr einheitlich, ruhig und warm wirken. Allein die Wasserstrichoberfläche bringt ein bisschen Leben in die Fassade. Die strukturelle Oberfläche, die durch die Verfahrensweise der Wasserstrichpresse entstand, verleiht der Fassade eine besondere Textur.

Der Wohnpark liegt in einer sehr ruhigen Lage am Westrand von Ulm-Söflingen. Sport und Freizeitangebote, sowie Schulen und Kindergärten liegen in unmittelbarer Nähe. Dementsprechend ist der Standort mit Bedacht gewählt worden. Der Hochwertige und Energieeffiziente Bau hat viele bemerkenswerte Vorteile. Die Gillrath Klinkerfassade mit der speziell angefertigten Sortierung Ulm, dient als gute Isolierung der Hauswand. Die Klinker werden ihre Qualität, durch das hohe Brennen nie verlieren. Die moderne Architektur spiegelt sich in den ausschließlich verwendeten Bodentiefen Fenstern, den integrierten Balkonen und der barrierefreie Bauweise wieder. Diese Bauweise bringt viel Licht ins Innere des Objektes und ist zudem für jede Altersgruppe attraktiv zu leben. Außerdem sind bei den Penthouse-Wohnungen Dachterrassen verwirklicht worden, die den Wert des ganzen Objektes noch steigern. Die grün bepflanzte Außenanlage sowie der Innenhof, passen sich gut der Umgebung des Wohnparks an. Der zweite Bauabschnitt wird in Kürze folgen.

Dank an die Projektbeteiligten

Wir bedanken uns bei den Projektbeteiligten, hier vor allem auch bei Herrn Klaus Beck, der dieses Projekt für uns ermöglicht hat.

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Marcus Gillrath

26. May 2017

Theresienhospital mit Rheinblick

Das ehemalige Theresienhospital in der Düsseldorfer Altstadt gilt als weithin bekannt Landmarke. In bester Lage, direkt am Rheinufer gelegen, hat eine sensible Sanierung es behutsam restauriert und erweitert. Wo einst Kranke einkehrten, kann man nun zentrumsnah wohnen und leben. Highlight dieses Wohnensembles ist der fantastische Rheinblick.

Großes Augenmerk auf den passenden Klinker

Bei dem Verblendklinker haben die Planer, bei der Auswahl des richtigen Backsteins, ein hoher Stellenwert beigemessen. Aufgrund dessen entschieden sie sich folgerichtig für einen Ringofenklinker. Dieser weist die gleichen optischen Eigenschaften auf, wie der Klinker am Bestand. Durch die rote Besandung des Steins wird dem Klinker der Glanz genommen, der sonst bei glatten keramischen Ziegeln zu modern und grell wirken könnte. Abschließend stellt man fest, dass sich die Erweiterung gut in das traditionsreiche Umfeld einfügt.

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Marcus Gillrath

8. March 2017

Graue Gillrath-Klinker für das Columbarium St. Donatus

Die Erlöserkirche, die von den Architekten Viethen 1969 entworfen wurde, diente bei ihrer Entstehung der Entlastung der Pfarrkirche St. Donatus. Man dachte daran die Gemeinde aufzuteilen, da die Pfarrkirche an Tagen des Gottesdienstes überlaufen war. Doch als die Erlöserkirche fertig gestellt war, wandelte sich die Einstellung der Gottesdienstbesucher. Die Zahlen der Besucher gingen seit Jahren zurück. Also musste die Pfarrgemeinde St. Donatus  eine Entscheidung treffen, was mit der Erlöserkirche geschehen solle. Eine Schließung kam für die Pfarrgemeinde nicht in Frage, aber der Unterhalt der Kirchen musste irgendwie finanziert werden. Dementsprechend traf man die Entscheidung für den Umbau in ein Columbarium. Die neue Bestimmung der Erlöserkirche ist eine christliche Begräbnisstätte für Urnenbeisetzung. Den Auftrag für den Umbau bekamen die Architekten Elmar Birk und Paul Sommer.

Besondere Formsteine

Die Erlöserkirche dient heutzutage nur noch als äußere Hülle. Der komplette Innenraum wurde umgestaltet, angefangen beim klassischen Kirchenraum bis hin zu einem kleinen Wasserlauf. Die Architekten wollten kein typisches „Stelensystem“ verwenden. Dafür gestalteten sie fünf zylinderförmige Kapellen, die jeweils den Namen eines Heiligen tragen. Diese fünf Kapellen bestehen aus speziell angefertigten Formsteinen der Sortierung Jaco GR 14/901, die ohne Kohlebrand hergestellt wurden. Die Formsteine erzeugen die Rundungen der geschwungenen Grabwände. Die speziellen Formsteine sind zweifach gebrannt. Zunächst wurden die Formsteine mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand aus gelben Ton produziert und im Ringofen gebrannt. Anschließend wurden die Formsteine zur Veredelung in einen Dämpfofen gebracht, wodurch sie ihre graue Färbung erhielten. Ohne den Kohlebrand entstand ein eher ruhiges und einheitliches Erscheinungsbild.

Das Farbkonzept in der Kirche spielt eine wichtige Rolle. Die grauweißen Farbabstufungen der Klinker spiegeln sich in den Kapellenwänden sowie im Muschelkalk, der im Boden verarbeitet ist, wieder. Vor die Urnen sind vergoldete Türen befestigt, auf denen man den Namen, das Geburts- und Todesdatum des Verstorbenen eingravieren kann. Das Gold der Türen und der goldene Hinterwand des Wasserlaufs schimmern im Licht, das durch die speziell angefertigten Fenster fällt. Dieses Wechselspiel der Farben und des Lichts erzeugen eine Atmosphäre von Harmonie und Ruhe. Der Wasserlauf gegenüber dem Eingang, symbolisiert die gleiche Atmosphäre. Doch der Vorteil ist, dass es ein Ort der Andacht für die Hinterbliebenen ist, an dem keine Grabpflege nötig ist. Alles in allem entsteht ein ruhiger, friedlicher Ort der gut geeignet ist zum Beten und Trauern.

Gemeinsame Entwicklung

In Zusammenarbeit mit den Architekten Elmar Paul Sommer und Axel Birk entwickelten wir für das Columbarium St. Donatus  speziell hergestellte Formsteine, die die Rundungen der geschwungenen Grabwände aufnehmen. Die extra hierfür gefertigten Formsteine sind zweifach gebrannt, zunächst gelb im Ringofen und dann noch grau gebrannt im Dämpfofen.

Die entstandenen, einige Meter hohen Wände nehmen sich positiv zurück und strahlen doch eine kühle Eleganz aus.

Im Video können Sie sich vom Ergebnis überzeugen.

Foto: Michael Lejeune

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Marcus Gillrath

6. March 2017

Gillrath Klinker für die Gladbacher Bank

Gegenläufig zum aktuellen Trend eröffnete im Oktober 2015 eine neue Volksbank in Korschenbroich. Unter dem Namen Gladbacher Bank ist diese bekannt. Die Filiale hat ihren Sitz zentral im Ortskern. Otten Architekten realisierten an einer Baulücke das Objekt.

Passend zur Kurve

Optisch passt sich das Objekt der Straßenecke an. Die eine Hälfte grenzt zum benachbarten Miets- und Wohnhaus. Aufsehenerregend ist, dass das Objekt genau wie die Kurve verläuft und in einer komplett geraden Rückseite endet. Diese bietet somit Platz für insgesamt 11 Parkplätze. Durch die halbkreisartige Form des Objektes sprechen die Architekten davon, dass der Kreisverkehr klarer definiert wird durch das Gebäude. Außerdem eröffnet sich der Eingangsbereich genau in der Rundung der Kurve. Über dem Eingangsbereich hängt ein Schild mit der Aufschrift “Gladbacher Bank”. Lange schmale Fenster verbinden die erste und zweite Etage. Die Innenausstattung ist sehr hell und offen gestaltet. Des Weiteren wird die Innenausstattung unterstützt durch das komplette Glasdach.

Die Klinker der Bank

Die Bauherrn und Architekten haben die Sortierung Jaco GR 301 in der dunklen Variante ausgewählt. Bei der Verarbeitung hat man Wert auf eine gute Mischung der Sortierung gelegt. Abgerundet wurde die Sortierung mit einer hellen Fuge. Ohne Zweifel bildet die Fassade ein stimmiges Gesamtkonzept.

Architekturbüro: Otten Architekten GmbH, http://www.otten-architekten.de/

 

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Marcus Gillrath

2. December 2016

Pfarrheim St. Jacobus Hilden

Das neue Gemeindezentrum im Pfarrverband Hilden ist von den Architekten Molestina aus Köln verwirklicht worden. Es ist durch eine Fusion der Gemeindekirchen St. Marien, St. Jacobus und St. Konrad notwendig geworden. Das Ziel der Fusion war es die Seelsorger und die Ehrenamtler von der Gremienarbeit zu entlasten, um mehr Zeit für religiöse und soziale Arbeiten zu schaffen. Dafür wurde das Gemeindezentrum entwickelt.

Zentral direkt neben der Kirche liegt es. Der muschelförmige Grundriss erinnert an seinen Namensparton der Pfarrkirche. Durch die weichen Kanten der Außenform, nimmt sich das Gemeindezentrum im Aussehen zurück und soll die Kirche mit ihrer traditionellen Ecken und Kanten in den Mittelpunkt stellen. Die unterschiedlich großen Fenster rings um das Gemeindezentrum wirken willkürlich angeordnet und bieten keinen transparenten Blick ins Innere. Der Eingangsbereich hat eine Fassade mit einer wellenartigen Struktur. Über dem Eingangsbereich verläuft ein großes Vordach, das die Gäste vor Wind und Wetter schützt. Trotz des Vordaches kommt durch ein zentrales Oberlicht viel Licht ins Innere. Es eröffnet sich im Empfangsbereich ein großer Raum mit angelehnter Galerie. Das Vordach verläuft nicht komplett über dem Gebäude, sondern endet vor der Dachterrasse von einer der 4 Mietwohnungen über dem Gemeindezentrum.

Einheitliches Gesamtbild

Da die Kirche verklinkert ist, hat man den Verblender für das Gemeindezentrum der Kirche angeglichen. Beide Gebäude harmonieren in ihren Erscheinungsbildern, als ergäben sie eine Einheit. Für diesen Effekt hat man eine Wasserstrichsortierung gewählt. Die Wasserstrich Oberfläche passt sich hervorragend an alte Klinkerfassaden an. Es ist somit kaum ein merklicher Unterschied zu sehen. Mit den Jahren ist die Klinkerfassade von der Kirche nachgedunkelt und hat nun ein braun- buntes Erscheinungsbild. Der Brand, Original Wasserstrich MSZ NF Jaco GR 301 in hell, des Gemeindezentrums ist ein braun-bunter Kohlebrand, der dem der Kirche sehr ähnlich ist. Durch den Kohlebrand entsteht ein Farbwechsel in der Fassade, der ein ruhiges aber kein langweiliges Gesamtbild erzeugt. Der Kohlebrand bei einer Wasserstrichsortierung ist immer ruhiger als hingegen bei einem Brand von der Strangpresse. Bei einer Strangpresssortierung kann es passieren, dass die Kohle sich auf den Stein brennt und so ein rustikales Erscheinungsbild bildet. Es gibt zwar ein paar Kohleaufbrennungen bei den Wasserstrichsteinen, diese treten aber nicht so in den Vordergrund wie bei den Strangpresssteinen.

Architektur: http://www.molestina.de/

 

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