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Villa Haus H Mönchengladbach

Archtitek Detlef Hoffmann
MSZ GR 14/601 grau Spezial LDF 290 x 115 x 52

Pflaster:
MSZ GR 14/80 WA
DF Riegel 240 x 55 x 52
Beim Haus H wurde der GR 14/601 in Grau Spezial im LDF 290 x 115 x 52 mm verwendet. Der besondere Materialmix aus grauem Klinker, Trespa-Platten und Pflastersteinen verleihen dem Projekt ein hochwertiges und stimmiges Erscheinungsbild.
Villa Haus H Mönchengladbach
MSZ GR 14/601 grau Spezial LDF 290 x 115 x 52

Pflaster:
MSZ GR 14/80 WA
DF Riegel 240 x 55 x 52

Haus H – Mönchengladbach

Klare Kubatur, präzise Linien und eine konsequent reduzierte Materialwahl prägen das Haus H in Mönchengladbach. Die Architektur setzt auf das Zusammenspiel aus markanten Baukörpern, großzügigen Verglasungen und einer fein differenzierten Klinkerfassade. Dabei übernimmt der Klinker nicht nur die Funktion einer schützenden Gebäudehülle, sondern verleiht dem Gebäude seinen eigenständigen Charakter.

Für die Fassaden wurde der MSZ GR 14/601 grau Spezial im Lang-Dünnformat LDF 290 × 115 × 52 mm eingesetzt. Die Sortierung basiert auf der cremeweißen Grundsortierung GR 14/601 und erhält ihre graue Farbgebung durch eine zusätzliche Veredelung im Dämpfofen. Durch diesen zweiten Brand entsteht ein ruhiges, elegantes Grau mit feinen, charakteristischen Kohlebrandakzenten. Die Wasserstrich-Oberfläche sorgt dabei für eine lebendige, leicht strukturierte Haptik, die je nach Lichteinfall unterschiedliche Nuancen erkennen lässt.

Das außergewöhnliche Langformat mit einer Länge von 290 Millimetern unterstützt die horizontale Ausrichtung der Architektur und lässt die Fassadenflächen besonders ruhig und filigran erscheinen. Die bewusst zurückhaltende Farbigkeit bildet einen spannenden Kontrast zu den dunklen Fensterrahmen, den klaren Metallabschlüssen und den warmen Holzelementen im Außenbereich.

Eine besondere Ergänzung findet sich in der Gestaltung der Außenflächen. Für die Pflasterung wurden Reststücke der Sortierung MSZ GR 14/80 WA im Format DF-Riegel 240 × 55 × 52 mm verwendet. Aus dem ursprünglich als Fassadenmaterial gefertigten Klinker entstand so ein individuelles Pflasterbild, das die Materialität des Gebäudes konsequent in den Außenraum weiterführt. Die schmalen Riegel erzeugen eine fein gegliederte Oberfläche und verbinden Hauseingang, Wege und Aufenthaltsbereiche gestalterisch mit der Klinkerfassade.

So entsteht ein durchgängiges architektonisches Konzept, bei dem der Klinker vom Gebäude bis in die Freiraumgestaltung prägend eingesetzt wird.