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Kontorhaus am Wall

MSZ Jaco GR 14/601 WA
NF ca. 240x115x71mm
DF ca. 240x115x52mm
Das Kontorhaus am Wall interpretiert den historischen Standort in Bremen mit einer modernen Architektursprache und einer fein nuancierten Riemchenfassade aus hellem Klinker neu.

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Klinkerkooperation Janinhoff & Gillrath.

Westphal Architekten
Kontorhaus am Wall
MSZ Jaco GR 14/601 WA
NF ca. 240x115x71mm
DF ca. 240x115x52mm

Kontorhaus am Wall

Das Kontorhaus am Wall setzt an einem historisch bedeutsamen Standort in Bremen einen zeitgemäßen städtebaulichen Akzent und führt die Bebauung entlang der Wallanlagen in moderner Form fort. Der Baukörper reagiert sensibel auf den städtebaulichen Kontext und interpretiert die Geschichte des Ortes mit einer klaren, zeitgemäßen Architektursprache neu.

Fassadengestaltung

Prägend für das Gebäude ist die differenziert ausgearbeitete Riemchenfassade. Zum Einsatz kam der Wasserstrich MSZ NF Jaco GR 14/601 WA, der gezielt durch die dunklere Variante MSZ DF Jaco GR 14/601 ohne WA ergänzt wird. Das Zusammenspiel beider Farbnuancen innerhalb eines Materials erzeugt eine lebendige, zugleich ruhige Fassadenwirkung und verleiht den Flächen eine feine Gliederung.

Der markant ausgebildete Sockel bildet die gestalterische Basis des Gebäudes. Dunklere Akzentuierungen und unterschiedliche Formate erden den Baukörper optisch und verankern ihn klar im Stadtraum. Gleichzeitig rahmt der Sockel die Erdgeschosszone und unterstreicht die Transparenz der großzügigen Öffnungen.

Fenster und Plastizität

Großformatige, rechteckige Fenster strukturieren die Fassade und prägen das Erscheinungsbild des Kontorhauses. Leicht zurückversetzte Fensterlaibungen erzeugen Tiefe und ein differenziertes Schattenspiel. In Kombination mit den unterschiedlichen Ziegelfarben entsteht eine plastische Fassadenwirkung mit lebendiger Oberflächenstruktur. Im Erdgeschoss betonen besonders großzügige Öffnungen die Offenheit der Sockelzone.

Materialwirkung des hellen Klinkers

Bei hellem Klinker bestimmt nicht allein der Grundton die Wirkung, sondern vor allem die Schlämme. Die Farbpalette reicht von kühlem Reinweiß bis zu warmen grauweiß-Tönen und entfaltet ihre Wirkung insbesondere im Zusammenspiel von Oberfläche, Licht und Verarbeitung.

Charakteristisch ist der Weiß-Anflug, eine Naturschlämme, die bereits vor dem Brennvorgang auf die Rohlinge aufgetragen wird. Durch diesen Prozess bleibt der mineralische Charakter des Materials erhalten, während der jeweilige Unterton des Klinkers stellenweise durchscheint. Da die Schlämme bewusst unregelmäßig appliziert wird, entsteht bei jedem Stein ein individuelles Erscheinungsbild.

So entwickelt die Fassade eine lebendige, natürliche Nuancierung mit ruhigem Gesamtbild – homogen aus der Distanz und zugleich differenziert in der Detailwirkung.

 

Dieses Projekt ist ein Ergebnis der Janinhoff- Gillrath Klinkerkooperation.
Alle Produkte aus dieser Firmenkooperation werden exklusiv durch die Firma Janinhoff vertrieben.

Fotograf:  Olaf Mahlstedt 

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